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Martin hat zur Zeit erhebliche Probleme mit seinem Gehör. Daher ist es ihm momentan nicht möglich, seine wunderbaren Texte musikalisch umzusetzen. Da er mit dem "Süßen Untergang" wieder einen großartigen Text geschrieben hat, haben wir uns spontan zu einem Versuch verabredet, dass ich die Musik und den Gesang dazu beisteuere. Passend zum Thema ist daraus eine Art Shanty geworden. Die Herausforderung dabei war natürlich, dass das Bayrische zu einem Text von einem "Fischkopp" :-) nicht zu sehr durchschlägt. Zudem kannte ich die Melodie nicht, die Martin vielleicht beim Schreiben des Textes im Kopf hatte. Daher war das Ergebnis für uns beide eine Wundertüte. Hat aber riesig Spaß gemacht.
Text: Martin Coulmann
Musik und Gesang: Michl X Projekt
Text: Martin Coulmann
Musik und Gesang: Michl X Projekt
Süßer Untergang (Text: Martin Coulmann)
Im dichten Nebel ihres Wesens tief versteckt,
vom unechten Strahlen ihres Lachens sehr verdeckt,
verdeckt von den Worten, die nach außen sie tragen
aber innen wie der Knochen, den die Hunde abnagen
Nagt es sie an wie der Eisberg die Wand
uns’res Luxusliners, und das Glas in der Hand,
wissen sie nur noch nicht, schon bald ist es aus.
Wir geh’n alle unter mit Mann und Maus.
Unter uns sind zu viele, viel zu viele, die hier,
bis zum Rand vollgetankt sind, voller Neid, Hass und Gier.
Wir sind die Kapelle auf dem feinen Oberdeck
wir spielen für euch eure Panik weg,
Die Melodie so süß, uns’re Komposition,
fordert von euch volle Konzentration.
Das Schiff liegt längst schief, ihr bemerkt es nicht mal
und bewegt euch im Takt vom letzten Wellental.
Ihr bekommt es nicht mit, wie die Gierigen panisch
mal auf Deutsch, mal auf Englisch, mal auf Spanisch
sich zu retten versuchen mit ihrem Besitz,
und wir feiern mit euch zu den klassischen Hits!
Dann wird es still, die Kapelle, sie verstummt.
Von weitem klingt leise, wie jemand summt.
Der Luxus verschlungen von der eisigen See,
der getäfelte Saal mit Kanapee
Er ist neue Heimat für Krake und für Fisch,
die Tierwelt entdeckt uns und sie bittet zu Tisch.
Erwischt hat es alle, viele ruhen in Frieden,
und sind bis zum Ende ruhig geblieben.
Doch and’re hingegen, gekrallt an Besitz
mit entsetzten Gesichtern traf es sie wie der Blitz.
Tief im Meer, von der Strömung getrieben
ist eine Tür verschlossen geblieben,
eine andere öffnet wie von Geisterhand
verspielten Delphinen ein neues Land!
Im dichten Nebel ihres Wesens tief versteckt,
vom unechten Strahlen ihres Lachens sehr verdeckt,
verdeckt von den Worten, die nach außen sie tragen
aber innen wie der Knochen, den die Hunde abnagen
Nagt es sie an wie der Eisberg die Wand
uns’res Luxusliners, und das Glas in der Hand,
wissen sie nur noch nicht, schon bald ist es aus.
Wir geh’n alle unter mit Mann und Maus.
Unter uns sind zu viele, viel zu viele, die hier,
bis zum Rand vollgetankt sind, voller Neid, Hass und Gier.
Wir sind die Kapelle auf dem feinen Oberdeck
wir spielen für euch eure Panik weg,
Die Melodie so süß, uns’re Komposition,
fordert von euch volle Konzentration.
Das Schiff liegt längst schief, ihr bemerkt es nicht mal
und bewegt euch im Takt vom letzten Wellental.
Ihr bekommt es nicht mit, wie die Gierigen panisch
mal auf Deutsch, mal auf Englisch, mal auf Spanisch
sich zu retten versuchen mit ihrem Besitz,
und wir feiern mit euch zu den klassischen Hits!
Dann wird es still, die Kapelle, sie verstummt.
Von weitem klingt leise, wie jemand summt.
Der Luxus verschlungen von der eisigen See,
der getäfelte Saal mit Kanapee
Er ist neue Heimat für Krake und für Fisch,
die Tierwelt entdeckt uns und sie bittet zu Tisch.
Erwischt hat es alle, viele ruhen in Frieden,
und sind bis zum Ende ruhig geblieben.
Doch and’re hingegen, gekrallt an Besitz
mit entsetzten Gesichtern traf es sie wie der Blitz.
Tief im Meer, von der Strömung getrieben
ist eine Tür verschlossen geblieben,
eine andere öffnet wie von Geisterhand
verspielten Delphinen ein neues Land!
