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Irgendwo, Irgendwos … (Übersetzung unten)
Der oide Mo, der gestern no
so freindle d'Leit griaßt hod,
liegt heid im Bett und riaht se ned.
Da Pfoarra hod eahm den letztn Segn gebn
und geht iatz hoam, weils Mittog wiad.
Irgendwo schöpft oana Hoffnung,
irgendwo gibt oana auf.
Da Hund liegt hinterm Ofa
und schaut mi dauernd o,
ois ob er so vui Fragn hed.
Des bejdl an da Wend
erinnert mi an irgendwen,
und i woas trotzdem ned, wer's is.
Irgendwos hod se verändert,
irgendwos bleibt oiwei gleich.
----------------------------------
Irgendwo do draußn locht a Kind
wia oana, der genau woaß,
daas er jedm übalegn is.
und du kannst es seltn ändern,
irgendwos passt oft ned zamm
und mocht an Riss.
------------------------------------
De Frau, de üba mia
im drittn Stock wohnt,
schaut ausm Fensta jedn Dog.
Und wiakle gibt's do Leit,
de sie beneidn,
weil sie nia a Oabat hod.
Irgendwer is oiwei einsam,
irgendwer is nia aloa.
Der Baam dort drunt
passt auf, daas er ned obbricht.
Drum boigtn da Wind, wohi er mog.
So übalebt er oiss,
wos um eahm rum is.
Doch glaub ma, i beneid eahm ned.
Irgendwos hod nia a Ende,
irgendwos fangt niamois o.
Irgendwo do draußn locht a Kind
wia oana, der genau woaß,
daas er jedm übalegn is.
und du kannst es seltn ändern,
irgendwos passt oft ned zamm
und mocht an an Riss.
---- Übersetzung:
Irgendwo, Irgendwas …
Der alte Mann, der gestern noch so freundlich die Leute gegrüßt hat,
liegt heute im Bett und rührt sich nicht.
Der Pfarrer hat ihm den letzte Segen gegeben
und geht jetzt heim, weil's Mittag wird.
Irgendwo schöpft einer Hoffnung,
Irgendwo gibt einer auf.
Der Hund liegt hinterm Ofen und schaut mich dauernd an,
als ob er so viele Fragen hätte.
Das Bild an der Wand erinnert mich an irgendwen,
und ich weiß trotzdem nicht, wer es ist.
Irgendwas hat sich verändert,
irgendwas bleibt immer gleich.
Irgendwo da draußen lacht ein Kind,
wie einer, der genau weiß,
daß er jedem überlegen ist.
Und du kannst es selten ändern,
irgendwas passt oft nicht zusammen
und verursacht einen Riß.
Die Frau, die über mir im dritten Stock wohnt,
schaut aus dem Fenster jeden Tag.
Und wirklich gibt's da Leute, die sie beneiden,
weil sie nie eine Arbeit hat.
Irgendwer ist immer einsam,
irgendwer ist nie allein.
Der Baum dort drunten passt auf, dass er nicht abbricht,
darum biegt ihn der Wind, wohin er mag.
So überlebt er alles, was um ihn herum ist,
doch glaub mir, ich beneide ihn nicht.
Irgendwas hat nie ein Ende,
irgendwas fängt niemals an.
Irgendwo da draußen lacht ein Kind ...
Der oide Mo, der gestern no
so freindle d'Leit griaßt hod,
liegt heid im Bett und riaht se ned.
Da Pfoarra hod eahm den letztn Segn gebn
und geht iatz hoam, weils Mittog wiad.
Irgendwo schöpft oana Hoffnung,
irgendwo gibt oana auf.
Da Hund liegt hinterm Ofa
und schaut mi dauernd o,
ois ob er so vui Fragn hed.
Des bejdl an da Wend
erinnert mi an irgendwen,
und i woas trotzdem ned, wer's is.
Irgendwos hod se verändert,
irgendwos bleibt oiwei gleich.
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Irgendwo do draußn locht a Kind
wia oana, der genau woaß,
daas er jedm übalegn is.
und du kannst es seltn ändern,
irgendwos passt oft ned zamm
und mocht an Riss.
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De Frau, de üba mia
im drittn Stock wohnt,
schaut ausm Fensta jedn Dog.
Und wiakle gibt's do Leit,
de sie beneidn,
weil sie nia a Oabat hod.
Irgendwer is oiwei einsam,
irgendwer is nia aloa.
Der Baam dort drunt
passt auf, daas er ned obbricht.
Drum boigtn da Wind, wohi er mog.
So übalebt er oiss,
wos um eahm rum is.
Doch glaub ma, i beneid eahm ned.
Irgendwos hod nia a Ende,
irgendwos fangt niamois o.
Irgendwo do draußn locht a Kind
wia oana, der genau woaß,
daas er jedm übalegn is.
und du kannst es seltn ändern,
irgendwos passt oft ned zamm
und mocht an an Riss.
---- Übersetzung:
Irgendwo, Irgendwas …
Der alte Mann, der gestern noch so freundlich die Leute gegrüßt hat,
liegt heute im Bett und rührt sich nicht.
Der Pfarrer hat ihm den letzte Segen gegeben
und geht jetzt heim, weil's Mittag wird.
Irgendwo schöpft einer Hoffnung,
Irgendwo gibt einer auf.
Der Hund liegt hinterm Ofen und schaut mich dauernd an,
als ob er so viele Fragen hätte.
Das Bild an der Wand erinnert mich an irgendwen,
und ich weiß trotzdem nicht, wer es ist.
Irgendwas hat sich verändert,
irgendwas bleibt immer gleich.
Irgendwo da draußen lacht ein Kind,
wie einer, der genau weiß,
daß er jedem überlegen ist.
Und du kannst es selten ändern,
irgendwas passt oft nicht zusammen
und verursacht einen Riß.
Die Frau, die über mir im dritten Stock wohnt,
schaut aus dem Fenster jeden Tag.
Und wirklich gibt's da Leute, die sie beneiden,
weil sie nie eine Arbeit hat.
Irgendwer ist immer einsam,
irgendwer ist nie allein.
Der Baum dort drunten passt auf, dass er nicht abbricht,
darum biegt ihn der Wind, wohin er mag.
So überlebt er alles, was um ihn herum ist,
doch glaub mir, ich beneide ihn nicht.
Irgendwas hat nie ein Ende,
irgendwas fängt niemals an.
Irgendwo da draußen lacht ein Kind ...
