0:005:11
...
Geh einfach weida (Übersetzung unten)
Wenn de Kalenderbladl foin as wia des bunte Laub im Hiagst,
dann is dia Bang um's Herz, weilst di davor fiachst,
boid kannts vobei sei, und du woaßt, des sej is gwiß,
du kriagst koa Stund ned mehra, ois dia aufgsetzt is.
Du liegst im Bett und drahst de schlaflos hin und her,
ja, und der Druck in deiner Brust wird mehr und mehr.
Du host so Angst voa deine Draam in jeda Nocht,
und du wachst schweißgebadet auf, dei Bluat des kocht.
Geh einfach weida, bleib ned steh und schau ned zruck,
stiaz di ins Lebn und loss' passiern ganz ohne Druck.
Wenn du stehbleibst, bleibt de Wejd ja doch ned steh,
und irgendwie, do wird's scho weidageh.
Geh einfach weida, bleib ned steh und schau ned zruck,
höa auf zum Wartn, geh voa Tüa, gib dia an Ruck.
nimms, wias kimmt, es kimmt ja eh, wia's kemma soi.
wos bessas ois den Doud, des findst du überoi.
Du host dei Leben fia andre glebt, - iatz datsd gern sejwa lebn,
de kloana Rente reicht ja ned zum mehr Ausgebn.
Dei Nachbar floigt jeds Joah in Urlaub mit da Frau,
und du, du sitzt nua do, schaust Sonnenklar.TV
Du zoigst di oiwei bessa zruck, ergibst di so deinm Los,
und a Stimme in dir schreit, iatz moch hoit wos.
Du host dei oames Leben mit Stachldroht ei'zeint
und der der Spiagl an da Wand, des is dei greßta Feind.
Geh einfach weida …
---------- Übersetzung
Geh einfach weiter
Wenn die Kalenderblätter fallen wie das bunte Laub im Herbst,
dann ist dir Bang um's Herz, weil du dich davor fürchtest.
Bald kann es vorbei sein, und du weißt, das ist gewiss:
Du bekommst keine Stunde mehr, als dir aufgesetzt ist.
Du liegst im Bett und drehst dich schlaflos hin und her.
Ja, und der Druck in deiner Brust wird mehr und mehr.
Du hast Angst vor deinen Träumen in jeder Nacht,
und du wachst schweißgebadet auf, dein Blut, das kocht.
Geh einfach weiter, bleib nicht steh'n und schau nicht zurück,
stürz dich ins Leben und lass es passieren, ganz ohne Druck.
Wenn du stehen bleibst, bleibt die Welt ja doch nicht stehen,
und irgendwie wird es schon weitergehen.
Geh einfach weiter, bleib nicht steh'n und schau nicht zurück,
hör auf zu warten, geh vor die Tür, gib dir einen Ruck.
Nimm's, wie es kommt, es kommt ja sowieso, wie es kommen soll,
was besseres als den Tod, das findest du überall.
Du hast dein Leben für andere gelebt, jetzt würdest du gern selbst leben,
die kleine Rente reicht ja nicht, mehr auszugeben.
Dein Nachbar fliegt jedes Jahr in den Urlaub mit der Frau,
und du, du sitzt nur da, schaust Sonnenklar.TV
Du ziehst dich immer mehr zurück, ergibst dich so deinem Los,
und eine Stimme in dir Schreit: Jetzt mach doch was!
Du hast dein armes Leben mit Stacheldraht eingezäunt
und der Spiegel an der Wand, das ist dein größte Fein.
Geh einfach weiter ...
Wenn de Kalenderbladl foin as wia des bunte Laub im Hiagst,
dann is dia Bang um's Herz, weilst di davor fiachst,
boid kannts vobei sei, und du woaßt, des sej is gwiß,
du kriagst koa Stund ned mehra, ois dia aufgsetzt is.
Du liegst im Bett und drahst de schlaflos hin und her,
ja, und der Druck in deiner Brust wird mehr und mehr.
Du host so Angst voa deine Draam in jeda Nocht,
und du wachst schweißgebadet auf, dei Bluat des kocht.
Geh einfach weida, bleib ned steh und schau ned zruck,
stiaz di ins Lebn und loss' passiern ganz ohne Druck.
Wenn du stehbleibst, bleibt de Wejd ja doch ned steh,
und irgendwie, do wird's scho weidageh.
Geh einfach weida, bleib ned steh und schau ned zruck,
höa auf zum Wartn, geh voa Tüa, gib dia an Ruck.
nimms, wias kimmt, es kimmt ja eh, wia's kemma soi.
wos bessas ois den Doud, des findst du überoi.
Du host dei Leben fia andre glebt, - iatz datsd gern sejwa lebn,
de kloana Rente reicht ja ned zum mehr Ausgebn.
Dei Nachbar floigt jeds Joah in Urlaub mit da Frau,
und du, du sitzt nua do, schaust Sonnenklar.TV
Du zoigst di oiwei bessa zruck, ergibst di so deinm Los,
und a Stimme in dir schreit, iatz moch hoit wos.
Du host dei oames Leben mit Stachldroht ei'zeint
und der der Spiagl an da Wand, des is dei greßta Feind.
Geh einfach weida …
---------- Übersetzung
Geh einfach weiter
Wenn die Kalenderblätter fallen wie das bunte Laub im Herbst,
dann ist dir Bang um's Herz, weil du dich davor fürchtest.
Bald kann es vorbei sein, und du weißt, das ist gewiss:
Du bekommst keine Stunde mehr, als dir aufgesetzt ist.
Du liegst im Bett und drehst dich schlaflos hin und her.
Ja, und der Druck in deiner Brust wird mehr und mehr.
Du hast Angst vor deinen Träumen in jeder Nacht,
und du wachst schweißgebadet auf, dein Blut, das kocht.
Geh einfach weiter, bleib nicht steh'n und schau nicht zurück,
stürz dich ins Leben und lass es passieren, ganz ohne Druck.
Wenn du stehen bleibst, bleibt die Welt ja doch nicht stehen,
und irgendwie wird es schon weitergehen.
Geh einfach weiter, bleib nicht steh'n und schau nicht zurück,
hör auf zu warten, geh vor die Tür, gib dir einen Ruck.
Nimm's, wie es kommt, es kommt ja sowieso, wie es kommen soll,
was besseres als den Tod, das findest du überall.
Du hast dein Leben für andere gelebt, jetzt würdest du gern selbst leben,
die kleine Rente reicht ja nicht, mehr auszugeben.
Dein Nachbar fliegt jedes Jahr in den Urlaub mit der Frau,
und du, du sitzt nur da, schaust Sonnenklar.TV
Du ziehst dich immer mehr zurück, ergibst dich so deinem Los,
und eine Stimme in dir Schreit: Jetzt mach doch was!
Du hast dein armes Leben mit Stacheldraht eingezäunt
und der Spiegel an der Wand, das ist dein größte Fein.
Geh einfach weiter ...
