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Ein kleines Lied über die Vergänglichkeit
De Zeit (Übersetzung unten)
De Zeit hod täglich Ausgang,
und hod trotzdem koa Zeit.
I brauchat di no länga,
du Parasit der Ewigkeit.
Sie rinnt ma duach de Finga,
wia a Eis, des langsam taut,
und saugt aus mia des Lebn
und den Schweiß von meina Haut.
Gestan war fia sie a Lächln,
doch mei Jugend wars fia mi.
Am Dog gehts meist valoan
und auf d'Nocht, do suach i si.
---
Mia warn so jung, mia warn so jung
und warn so sicher, daas uns nix aufhoitn ko.
Mia warn so blind, mia warn so blind,
und de Zeit is wiar a Diab mid de Joah auf und davo.
Da Herbst is kemma üwa Nocht,
und er zoigt stumm zum Horizont ins Nirgendwo.
Und mia hoitn uns ganz fest,
und vosuach ma festzuhoitn, wos ma goa ned hoitn ko.
---
Da Mensch hod nua zwoa Feinde,
sich sejwa und de Zeit.
Er rennt blind in jede Richtung,
egal wohi sie deit.
So mancher suacht in Fotos
no a Stück Erinnerung
und dad sei Seej vokaffa,
waar er nua oamoi wieda jung.
Irgendwann spuit es koa Roin mehr,
bist du oam dro oda reich.
Und trotzdem mecht i nimma zruck,
i denk, i dat ja eh wieda des gleich.
---
Mia warn so jung, mia warn so jung ...
_______________________________________
Übersetzung: Die Zeit
Die Zeit hat täglich Ausgang
und hat trotzdem keine Zeit.
Ich bräuchte dich noch länger,
du Parasit der Ewigkeit.
Sie rinnt mir durch die Finger,
wie Eis, das langsam taut,
und saugt aus mir das Leben
und den Schweiß von meiner Haut.
Gestern war für sie ein Lächeln,
doch meine Jugend war's für mich.
Am Tag geht sie meist verloren,
und am Abend, da suche ich sie.
---
Wir waren so jung, wir waren so jung
und waren so sicher, dass uns nichts aufhalten kann.
Wir waren so blind, wir waren so blind,
und die Zeit ist wie ein Dieb mit den Jahren auf und davon.
Der Herbst ist über Nacht gekommen
und zeigt stumm zum Horizont ins Nirgendwo.
Und wir halten uns ganz fest,
und versuchen festzuhalten, was man gar nicht halten kann.
---
Der Mensch hat nur zwei Feinde:
sich selbst und die Zeit.
Er rennt blind in jede Richtung,
egal wohin sie deutet.
So mancher sucht in Fotos
noch ein Stück Erinnerung
und würde seine Seele verkaufen,
wär er nur einmal wieder jung.
Irgendwann spielt es keine Rolle mehr,
ob du arm bist oder reich.
Und trotzdem möcht ich nicht mehr zurück,
ich denke, ich würde ja eh wieder das selbe machen.
---
Wir waren so jung, wir waren so jung ...
De Zeit hod täglich Ausgang,
und hod trotzdem koa Zeit.
I brauchat di no länga,
du Parasit der Ewigkeit.
Sie rinnt ma duach de Finga,
wia a Eis, des langsam taut,
und saugt aus mia des Lebn
und den Schweiß von meina Haut.
Gestan war fia sie a Lächln,
doch mei Jugend wars fia mi.
Am Dog gehts meist valoan
und auf d'Nocht, do suach i si.
---
Mia warn so jung, mia warn so jung
und warn so sicher, daas uns nix aufhoitn ko.
Mia warn so blind, mia warn so blind,
und de Zeit is wiar a Diab mid de Joah auf und davo.
Da Herbst is kemma üwa Nocht,
und er zoigt stumm zum Horizont ins Nirgendwo.
Und mia hoitn uns ganz fest,
und vosuach ma festzuhoitn, wos ma goa ned hoitn ko.
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Da Mensch hod nua zwoa Feinde,
sich sejwa und de Zeit.
Er rennt blind in jede Richtung,
egal wohi sie deit.
So mancher suacht in Fotos
no a Stück Erinnerung
und dad sei Seej vokaffa,
waar er nua oamoi wieda jung.
Irgendwann spuit es koa Roin mehr,
bist du oam dro oda reich.
Und trotzdem mecht i nimma zruck,
i denk, i dat ja eh wieda des gleich.
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Mia warn so jung, mia warn so jung ...
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Übersetzung: Die Zeit
Die Zeit hat täglich Ausgang
und hat trotzdem keine Zeit.
Ich bräuchte dich noch länger,
du Parasit der Ewigkeit.
Sie rinnt mir durch die Finger,
wie Eis, das langsam taut,
und saugt aus mir das Leben
und den Schweiß von meiner Haut.
Gestern war für sie ein Lächeln,
doch meine Jugend war's für mich.
Am Tag geht sie meist verloren,
und am Abend, da suche ich sie.
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Wir waren so jung, wir waren so jung
und waren so sicher, dass uns nichts aufhalten kann.
Wir waren so blind, wir waren so blind,
und die Zeit ist wie ein Dieb mit den Jahren auf und davon.
Der Herbst ist über Nacht gekommen
und zeigt stumm zum Horizont ins Nirgendwo.
Und wir halten uns ganz fest,
und versuchen festzuhalten, was man gar nicht halten kann.
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Der Mensch hat nur zwei Feinde:
sich selbst und die Zeit.
Er rennt blind in jede Richtung,
egal wohin sie deutet.
So mancher sucht in Fotos
noch ein Stück Erinnerung
und würde seine Seele verkaufen,
wär er nur einmal wieder jung.
Irgendwann spielt es keine Rolle mehr,
ob du arm bist oder reich.
Und trotzdem möcht ich nicht mehr zurück,
ich denke, ich würde ja eh wieder das selbe machen.
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Wir waren so jung, wir waren so jung ...
