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...
Früha woa de Wejd ned bessa (Übersetzung unten)
Zwischn unendlichen Wortn, oamoi staad und omoi laut,
host du dir a Schnecknhaus aus deiner eignen Wejd zammbaut.
Oiss, wos nei is, mocht dia Angst und fejd se ned guad o,
und wenn dir jemand dann entgegen kimmt, dann rennst davo.
Du glaubst, es loing di olle o und nix mehr, nix is echt,
und wenn oana sogt, dees is guad, dann is dees sicher schlecht.
De oide Zeit war vui, vui bessa, sogt da Opa dia
und du schenkst eahm gern dein' Glaubn und er vozejt vom Kria.
---
Früha woa de Wejd ned bessa, wia de Oidn gern vozejn,
Nur dees, wos gschafft ham, losst se heid mid Stoiz erfejn.
Se ham aus nix so vui gmocht - mit Muat und Kraft und Tricks,
- du mochst aus sovui Möglichkeiten - nix.
Bis du grod auf de Fiaß stehst, is jede Chance vobei,
wos dia im Grund egal is, du glaubst, du host dawei'.
Du fangst wos o, heast wieda auf, host einfach koa Geduid,
- und olle andern, de ham Schuid.
---
Du kennst jedn Ausweg, nua dein Weg, den findst du ned,
du host fia ois a Ausred, egal wia lang ma mid dia red.
Du sogst, du bist ja ned aloa, brauchst neamd'n aktuell.
Du host ja so vui Freind, - nur olle virtuell.
Wenn dia wer z'nouad kimmt, dem bist du nimma guad,
ois hedsd du grouße Angst voa jedm Menschn aus Fleisch und Bluad.
Du host dei ganzes Lebn voa dia, dei Blick reicht ned so weit,
du losst di treibn wia es grod kimmt, es is hoid ned dei Zeit.
---
Früha ...
====================================
Früher war die Welt nicht besser
Zwischen unendlichen Worten, einmal still und einmal laut,
hast du dir ein Schneckenhaus aus deiner eigenen Welt zusammengebaut.
Alles, was neu ist, macht dir Angst und fühlt sich nicht gut an,
und wenn dir jemand dann entgegenkommt, dann rennst du davon.
Du glaubst, es lügen dich alle an und nichts mehr, nichts ist echt,
und wenn einer sagr, das ist gut, dann ist es sicher schlecht.
Die alte Zeit war viel, viel besser, sagt der Opa dir,
und du schenkst ihm gern deinen Glauben und er erzählt vom Krieg.
---
Früher war die Welt nicht besser, wie die Alten gern erzählen.
Nur das, was sie geschafft haben, lässt sie heute mit Stolz erfüllen.
Sie haben aus nichts so viel gemacht - mit Mut und Kraft und Tricks
- du machs aus sovielen Möglichkeiten nichts.
Bis du gerade auf den Beinen stehst, ist jede Chance vorbei,
was dir im Grund egal ist, du glaubst du hast Zeit.
Du fängst etwas an, hörst wieder auf, hast einfach keine Geduld
- und alle anderen haben Schuld.
---
Du kennst jeden Ausweg, nur deinen Weg, den findest du nicht.
Du hast für alles eine Ausrede, egal wie lange man mit dir redet.
Du sagst, du bist ja nicht allein, brauchst niemanden aktuell.
Du hast ja so viele Freunde, - nur alle virtuell.
Wenn dir wer zu Nahe kommt, dem bist du nicht mehr gut (gesinnt),
als hättest du große Angst vor jedem Menschen aus Fleisch und Blut.
Du hast dein ganzes Leben vor dir, dein Blick reicht nicht so weit,
du lässt dich treiben, wie es gerade kommt, - es ist halt nicht deine Zeit.
---
Früha war ...
Zwischn unendlichen Wortn, oamoi staad und omoi laut,
host du dir a Schnecknhaus aus deiner eignen Wejd zammbaut.
Oiss, wos nei is, mocht dia Angst und fejd se ned guad o,
und wenn dir jemand dann entgegen kimmt, dann rennst davo.
Du glaubst, es loing di olle o und nix mehr, nix is echt,
und wenn oana sogt, dees is guad, dann is dees sicher schlecht.
De oide Zeit war vui, vui bessa, sogt da Opa dia
und du schenkst eahm gern dein' Glaubn und er vozejt vom Kria.
---
Früha woa de Wejd ned bessa, wia de Oidn gern vozejn,
Nur dees, wos gschafft ham, losst se heid mid Stoiz erfejn.
Se ham aus nix so vui gmocht - mit Muat und Kraft und Tricks,
- du mochst aus sovui Möglichkeiten - nix.
Bis du grod auf de Fiaß stehst, is jede Chance vobei,
wos dia im Grund egal is, du glaubst, du host dawei'.
Du fangst wos o, heast wieda auf, host einfach koa Geduid,
- und olle andern, de ham Schuid.
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Du kennst jedn Ausweg, nua dein Weg, den findst du ned,
du host fia ois a Ausred, egal wia lang ma mid dia red.
Du sogst, du bist ja ned aloa, brauchst neamd'n aktuell.
Du host ja so vui Freind, - nur olle virtuell.
Wenn dia wer z'nouad kimmt, dem bist du nimma guad,
ois hedsd du grouße Angst voa jedm Menschn aus Fleisch und Bluad.
Du host dei ganzes Lebn voa dia, dei Blick reicht ned so weit,
du losst di treibn wia es grod kimmt, es is hoid ned dei Zeit.
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Früha ...
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Früher war die Welt nicht besser
Zwischen unendlichen Worten, einmal still und einmal laut,
hast du dir ein Schneckenhaus aus deiner eigenen Welt zusammengebaut.
Alles, was neu ist, macht dir Angst und fühlt sich nicht gut an,
und wenn dir jemand dann entgegenkommt, dann rennst du davon.
Du glaubst, es lügen dich alle an und nichts mehr, nichts ist echt,
und wenn einer sagr, das ist gut, dann ist es sicher schlecht.
Die alte Zeit war viel, viel besser, sagt der Opa dir,
und du schenkst ihm gern deinen Glauben und er erzählt vom Krieg.
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Früher war die Welt nicht besser, wie die Alten gern erzählen.
Nur das, was sie geschafft haben, lässt sie heute mit Stolz erfüllen.
Sie haben aus nichts so viel gemacht - mit Mut und Kraft und Tricks
- du machs aus sovielen Möglichkeiten nichts.
Bis du gerade auf den Beinen stehst, ist jede Chance vorbei,
was dir im Grund egal ist, du glaubst du hast Zeit.
Du fängst etwas an, hörst wieder auf, hast einfach keine Geduld
- und alle anderen haben Schuld.
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Du kennst jeden Ausweg, nur deinen Weg, den findest du nicht.
Du hast für alles eine Ausrede, egal wie lange man mit dir redet.
Du sagst, du bist ja nicht allein, brauchst niemanden aktuell.
Du hast ja so viele Freunde, - nur alle virtuell.
Wenn dir wer zu Nahe kommt, dem bist du nicht mehr gut (gesinnt),
als hättest du große Angst vor jedem Menschen aus Fleisch und Blut.
Du hast dein ganzes Leben vor dir, dein Blick reicht nicht so weit,
du lässt dich treiben, wie es gerade kommt, - es ist halt nicht deine Zeit.
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Früha war ...
