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Das Leben zwischen Märchen, Traum und Realität
Märchenwejd (Märchenwelt) > Übersetzung unten
Wenn i oft an Dog ei'draam und so zua Ruah dann kimm,
dann betracht i 's Lebn naiv und manchmoi voller GRIMM.
I bring den besn Woif ums Eck und rett a Königin,
bevor i mid de sieben Schwabn zamm bin.
I seg des Lumpngsindel wieda sitzn drunt beim Wirt,
wias eah an Bauch voi stopfan und de Zech prelln ungeniert.
Dann find i aufm Weg zum Schloß no de zertanztn Schuah,
de er vergeblich suacht, da Königsbua
------
A oida Zauberer hod mia dann vozejd,
Bua, du lebst in oana Märchenwejd.
Es is ned oiwei so wia es oft scheint.
Dei besta Freind is oft dei ärgster Feind.
Er sogt, er kannt mi aus dem Diafschlof hoin,
doch ned umsonst - i miassad a wos zoin.
Kost 100 Gulden, oiss is deia, Bua wach auf,
plus 19 Prozent Märchensteier drauf.
-------
I geh spaziern durch weide bunte wundersame Weltn
hob des oiss scho gsehn, und i volaaf mi drum nur seltn.
I seg de Guadn, wia se betn, zum Himme auffe foahrn,
und seg de Besn, de an Deife noarrn.
I seg de oamen Kinder und i seg de oamen Leid,
de trotzdem no ihr letztes Hemd gem ohne jedn Neid
I seg de fettn Könige, stoareich und schier vorruckt,
de irgendwann ihr Reichtum aa dadruckt.
-----
A oida Zauberer, der hod mia dann vozejd ...
-----
Wenn i dann aufwach, langsam zu mia kimm
und an Schluck vom meinem Haferl Kaffee nimm,
dann nimm i dankbar de Erkenntnis mid:
zwischn Lebn und Draam is kam a Unterschied.
-----
Der oida Zauberer, er hod's mia vozejd ...
Übersetzung: Märchenwelt
Wenn ich oft in den Tag hineinträume und so dann zur Ruhe komme,
dann betrachte ich das Leben naiv und manchmal voller GRIMM.
Ich bring den bösen Wolf um's Eck und rette eine Königin,
bevor ich mit den sieben Schwaben zusammen bin.
Ich seh das Lumpengesindel wieder unten beim Wirt sitzen,
wie es sich den Bauch voll stopft und ungeniert die Zeche prellt.
Dann finde ich auf dem Weg zum Schloß noch die zertanzten Schuhe,
die der Königssohn vergeblich sucht.
---
Ein alter Zauberer hat mir dann erzählt,
Bub, du lebst in einer Märchenwelt.
Es ist nicht immer so, wie es oft scheint:
dein bester Freund ist oft dein ärgster Feind.
Er sagt, er könnte mich aus dem Tiefschlaf holen,
doch nicht umsonst - ich müsste auch etwas bezahlen.
Das kostet 100 Gulden, alles ist teuer, Bub, wach auf,
plus 19 Prozent Märchensteuer drauf.
---
Ich geh spazieren durch weite bunte wundersame Welten,
hab das alles schon gesehen, darum verlaufe ich mich nur selten.
Ich seh die Guten, wie sie beten, zum Himmel hinauffahren,
und ich seh die Bösen, die den Teufel narren.
Ich seh die armen Kinder und ich seh die armen Leute,
die trotzdem noch ihr letztes Hemd hergeben ohne jeden Neid.
Ich seh die fetten Könige, steinreich und schier verrückt,
die irgendwann ihr Reichtum auch erdrückt.
---
Ein alter Zauberer ...
---
Wenn ich dann aufwache, langsam zu mir komme,
und einen Schluck von meinem Kaffee nehme,
dann nehme ich dankbar die Erkenntnis mit:
zwischen Leben und Traum ist kaum ein Unterschied.
---
Ein alter Zauberer ...
Wenn i oft an Dog ei'draam und so zua Ruah dann kimm,
dann betracht i 's Lebn naiv und manchmoi voller GRIMM.
I bring den besn Woif ums Eck und rett a Königin,
bevor i mid de sieben Schwabn zamm bin.
I seg des Lumpngsindel wieda sitzn drunt beim Wirt,
wias eah an Bauch voi stopfan und de Zech prelln ungeniert.
Dann find i aufm Weg zum Schloß no de zertanztn Schuah,
de er vergeblich suacht, da Königsbua
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A oida Zauberer hod mia dann vozejd,
Bua, du lebst in oana Märchenwejd.
Es is ned oiwei so wia es oft scheint.
Dei besta Freind is oft dei ärgster Feind.
Er sogt, er kannt mi aus dem Diafschlof hoin,
doch ned umsonst - i miassad a wos zoin.
Kost 100 Gulden, oiss is deia, Bua wach auf,
plus 19 Prozent Märchensteier drauf.
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I geh spaziern durch weide bunte wundersame Weltn
hob des oiss scho gsehn, und i volaaf mi drum nur seltn.
I seg de Guadn, wia se betn, zum Himme auffe foahrn,
und seg de Besn, de an Deife noarrn.
I seg de oamen Kinder und i seg de oamen Leid,
de trotzdem no ihr letztes Hemd gem ohne jedn Neid
I seg de fettn Könige, stoareich und schier vorruckt,
de irgendwann ihr Reichtum aa dadruckt.
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A oida Zauberer, der hod mia dann vozejd ...
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Wenn i dann aufwach, langsam zu mia kimm
und an Schluck vom meinem Haferl Kaffee nimm,
dann nimm i dankbar de Erkenntnis mid:
zwischn Lebn und Draam is kam a Unterschied.
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Der oida Zauberer, er hod's mia vozejd ...
Übersetzung: Märchenwelt
Wenn ich oft in den Tag hineinträume und so dann zur Ruhe komme,
dann betrachte ich das Leben naiv und manchmal voller GRIMM.
Ich bring den bösen Wolf um's Eck und rette eine Königin,
bevor ich mit den sieben Schwaben zusammen bin.
Ich seh das Lumpengesindel wieder unten beim Wirt sitzen,
wie es sich den Bauch voll stopft und ungeniert die Zeche prellt.
Dann finde ich auf dem Weg zum Schloß noch die zertanzten Schuhe,
die der Königssohn vergeblich sucht.
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Ein alter Zauberer hat mir dann erzählt,
Bub, du lebst in einer Märchenwelt.
Es ist nicht immer so, wie es oft scheint:
dein bester Freund ist oft dein ärgster Feind.
Er sagt, er könnte mich aus dem Tiefschlaf holen,
doch nicht umsonst - ich müsste auch etwas bezahlen.
Das kostet 100 Gulden, alles ist teuer, Bub, wach auf,
plus 19 Prozent Märchensteuer drauf.
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Ich geh spazieren durch weite bunte wundersame Welten,
hab das alles schon gesehen, darum verlaufe ich mich nur selten.
Ich seh die Guten, wie sie beten, zum Himmel hinauffahren,
und ich seh die Bösen, die den Teufel narren.
Ich seh die armen Kinder und ich seh die armen Leute,
die trotzdem noch ihr letztes Hemd hergeben ohne jeden Neid.
Ich seh die fetten Könige, steinreich und schier verrückt,
die irgendwann ihr Reichtum auch erdrückt.
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Ein alter Zauberer ...
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Wenn ich dann aufwache, langsam zu mir komme,
und einen Schluck von meinem Kaffee nehme,
dann nehme ich dankbar die Erkenntnis mit:
zwischen Leben und Traum ist kaum ein Unterschied.
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Ein alter Zauberer ...
