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Ein Gespräch zwischen Vater und Sohn
No zehnmoi Weihnacht'n (> Übersetzung unten)
A kloana Bua, der sogt zum Vatern: "Papa, sog,
wenn i 'moi grouß bin, kann i doa wos i gern mog?
Du sogst so oft de Wejt is furchbar schlecht.
Muaß i dees a wean, wenn i aa wos werd'n mecht?"
Da Vodda nimmt sein' Buam ganz fest in seinen Oam.
"Ned jeda Mensch is von Geburt o glei vodoam.
Wennst auf dei Herz heast, dann wird aa olles guad.
Doch fia a ganzes Leb'n, dazua braucht es an Muat."
----
No zehnmoi Weinacht'n - und dann bist du a Mo,
der sei Leb'n wia er es mecht ei'richtn ko.
Von do a muaßt du aa fia olles grode steh,
und aa du wirst deine eignen Wege geh.
No zehnmoi Weihnacht'n und du wirst segn,
es guit: A jeds Wort, wos du sogst, guat überlegn.
Und wennst an Fehla mochst, dann steh aa dazua,
solangst woahrhaftig bist, solang findst du a Ruah.
----
Du kannst aloa de Wejt ned aus de Angeln heb'n.
Und der, der nimmt, der muaß dann aa amoi wos gebn.
Es wird nia bessa, wenn ma über andre richt.
Nur durch dei Handeln kriagt de Wejt a anders Gsicht.
Und host du aa amoi a Kindl oda mehr,
und floing de Fetzn auf da Wejt no kreiz und quer,
dann gib aa du de dein oiwei den guadn Rot,
daas z'letzt oiwei no des Guade gwunga hod.
----
No zehnmoi ...
No zehnmoi ...
_______________ Übersetzung
Noch zehnmal Weihnachten
Ein kleiner Junge, der sagt zu seinem Vater: "Papa, sag,
wenn ich mal groß bin, kann ich machen, was ich gerne mag?
Du sagst so oft, die Welt ist furchtbar schlecht.
Muss ich das auch werden, wenn ich auch etwas werden möchte?"
Der Vater nimmt seinen Buben fest in seinen Arm.
"Nicht jeder Mensch ist von Geburt an gleich verdorben.
Wenn du auf dein Herz hörst, dann wird auch alles gut.
Doch für ein ganzes Leben, dazu braucht es Mut.
-----
Noch zehn Mal Weinachten - und dann bist du ein Mann,
der sein Leben, wie er es mag, einrichten kann.
Von da an musst du auch für alles gerade steh'n,
und auch du wirst deine eignen Wege geh'n.
Noch zehn Mal Weihnachten - und du wirst sehn,
es gilt: Ein jedes Wort, das du sagst, gut überlegen.
Und wenn du einen Fehler machst, dann steh auch dazu.
Solang du wahrhaftig bist, solange findest du auch Ruhe.
-----
Du kanns die Welt nicht alleine aus den Angeln heben.
Und der, der nimmt, der muss auch einmal etwas geben.
Es wird nie besser, wenn man über andere richtet.
Nur durch dein Handeln bekommt die Welt ein anderes Gesicht.
Und hast du einmal ein Kind - oder mehr,
und fliegen die Fetzen auf dieser Welt noch kreuz und quer,
dann gib auch du den deinen immer den guten Rat,
dass zuletzt immer das Gute gewonnen hat.
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Noch zehn Mal Weihnachten ...
A kloana Bua, der sogt zum Vatern: "Papa, sog,
wenn i 'moi grouß bin, kann i doa wos i gern mog?
Du sogst so oft de Wejt is furchbar schlecht.
Muaß i dees a wean, wenn i aa wos werd'n mecht?"
Da Vodda nimmt sein' Buam ganz fest in seinen Oam.
"Ned jeda Mensch is von Geburt o glei vodoam.
Wennst auf dei Herz heast, dann wird aa olles guad.
Doch fia a ganzes Leb'n, dazua braucht es an Muat."
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No zehnmoi Weinacht'n - und dann bist du a Mo,
der sei Leb'n wia er es mecht ei'richtn ko.
Von do a muaßt du aa fia olles grode steh,
und aa du wirst deine eignen Wege geh.
No zehnmoi Weihnacht'n und du wirst segn,
es guit: A jeds Wort, wos du sogst, guat überlegn.
Und wennst an Fehla mochst, dann steh aa dazua,
solangst woahrhaftig bist, solang findst du a Ruah.
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Du kannst aloa de Wejt ned aus de Angeln heb'n.
Und der, der nimmt, der muaß dann aa amoi wos gebn.
Es wird nia bessa, wenn ma über andre richt.
Nur durch dei Handeln kriagt de Wejt a anders Gsicht.
Und host du aa amoi a Kindl oda mehr,
und floing de Fetzn auf da Wejt no kreiz und quer,
dann gib aa du de dein oiwei den guadn Rot,
daas z'letzt oiwei no des Guade gwunga hod.
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No zehnmoi ...
No zehnmoi ...
_______________ Übersetzung
Noch zehnmal Weihnachten
Ein kleiner Junge, der sagt zu seinem Vater: "Papa, sag,
wenn ich mal groß bin, kann ich machen, was ich gerne mag?
Du sagst so oft, die Welt ist furchtbar schlecht.
Muss ich das auch werden, wenn ich auch etwas werden möchte?"
Der Vater nimmt seinen Buben fest in seinen Arm.
"Nicht jeder Mensch ist von Geburt an gleich verdorben.
Wenn du auf dein Herz hörst, dann wird auch alles gut.
Doch für ein ganzes Leben, dazu braucht es Mut.
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Noch zehn Mal Weinachten - und dann bist du ein Mann,
der sein Leben, wie er es mag, einrichten kann.
Von da an musst du auch für alles gerade steh'n,
und auch du wirst deine eignen Wege geh'n.
Noch zehn Mal Weihnachten - und du wirst sehn,
es gilt: Ein jedes Wort, das du sagst, gut überlegen.
Und wenn du einen Fehler machst, dann steh auch dazu.
Solang du wahrhaftig bist, solange findest du auch Ruhe.
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Du kanns die Welt nicht alleine aus den Angeln heben.
Und der, der nimmt, der muss auch einmal etwas geben.
Es wird nie besser, wenn man über andere richtet.
Nur durch dein Handeln bekommt die Welt ein anderes Gesicht.
Und hast du einmal ein Kind - oder mehr,
und fliegen die Fetzen auf dieser Welt noch kreuz und quer,
dann gib auch du den deinen immer den guten Rat,
dass zuletzt immer das Gute gewonnen hat.
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Noch zehn Mal Weihnachten ...
