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Ein Song über die ewige Unzufriedenheit
Jeda schreit und jammert (Übersetzung unten)
Da oane rennt da s Messa eine, unverhofft und hinterrucks,
da andre bringt sei Mei ned auf - und er duat koan Mucks.
Da oane sitzt auf seinem Gejd und gibt koan Pfenning her,
da andre sitz am Stroßnrand und hed a gern vui mehr.
De oane rennt af Kruckan und de ander rennt davo,
und oane hed gern Kinda, owa hom duats hoit koa Mo.
A andre hod an Luxuskörpa, dafür muass ma zoin.
De ander wünscht ihr Pest am Hois, de soi da Deife hoi.
A jeda schreit und jammert und an jedn gehts so schlecht,
weil koana in seinm Lebn kriagt, wos er am Liabstn mecht.
Und oiwei is der neba dir, der mehr kriagt in seinm Lebn.
Da Herrgott, der is ungerecht, sonst dat er dia mehr gebn.
Da oane liegt im Kranknhaus und dat so gern wos doa,
da ander, der is oarbatsschei und gschdunga bis afs Boa.
Da oane sitzt im Gfängnis drin und hod goa ned vui do,
Da ander sitzt am Bildschirm, schaut kloane Kinder o.
De oane, de is dick und fett und buit se no wos ein,
de ander is voa Hungern dirr und mecht no schlanker sei.
Und oane schwört eahm ewig Treue, dauert nur oan Dog,
a andre springt von oana Bruck, weil er sie goa ned mog,
A jeda schreit und jammert und an jedn gehts so schlecht,
weil koana in seinm Lebn kriagt, wos er am Liabstn mecht.
Und oiwei is der neba dir, der mehr kriagt in seinm Lebn.
Da Herrgott, der is ungerecht, sonst dat er dia mehr gebn.
A jeda ...
Übersetzung:
Jeder schreit und jammert
Der ein rammt dir das Messer rein, unverhofft und hiterrücks,
der andere bringt seinen Mund nicht auf - und macht keinen Mucks.
Der eine sitzt auf seinem Geld und gibt keinen Pfennig her,
der andere sitzt am Straßenrand und hätte auch gerne viel mehr.
Die eine läuft auf Krücken und die andere läuft davon,
und eine hätte gerne Kinder, hat aber keinen Mann.
Eine andere hat einen Luxuskörper, dafür muss man zahlen,
die andere wünsch ihr die Pest an den Hals, die soll der Teufel holen.
Jeder schreit und jammert und jeden geht es so schlecht,
weil keiner in seinem Leben bekommt, was er am liebsten möchte.
Und immer ist der neben dir, der mehr in seinem Leben bekommt.
Der Hergott ist ungerecht, sonst würde er dir mehr geben.
Der eine liegt im Krankenhaus und würde so gerne etwas machen,
der andere ist arbeitsscheu und stinkig bis auf die Knochen.
Der eine sitzt im Gefängnis und hat gar nicht viel angestellt,
der andere sitzt am Bildschirm und schaut kleine Kinder an.
Die eine, die ist dick und fett und bildet sich noch etwas ein,
die andere ist vom Hungern dürr und möchte noch schlanker sein.
Und eine schwört ihm ewige Treue, dauert nur einen Tag,
eine andere springt von einer Brücke, weil er sie überhaupt nicht mag.
Jeder schreit und jammert und jeden geht es so schlecht,
weil keiner in seinem Leben bekommt, was er am liebsten möchte.
Und immer ist der neben dir, der mehr in seinem Leben bekommt.
Der Hergott ist ungerecht, sonst würde er dir mehr geben.
Jeder schreit ...
Da oane rennt da s Messa eine, unverhofft und hinterrucks,
da andre bringt sei Mei ned auf - und er duat koan Mucks.
Da oane sitzt auf seinem Gejd und gibt koan Pfenning her,
da andre sitz am Stroßnrand und hed a gern vui mehr.
De oane rennt af Kruckan und de ander rennt davo,
und oane hed gern Kinda, owa hom duats hoit koa Mo.
A andre hod an Luxuskörpa, dafür muass ma zoin.
De ander wünscht ihr Pest am Hois, de soi da Deife hoi.
A jeda schreit und jammert und an jedn gehts so schlecht,
weil koana in seinm Lebn kriagt, wos er am Liabstn mecht.
Und oiwei is der neba dir, der mehr kriagt in seinm Lebn.
Da Herrgott, der is ungerecht, sonst dat er dia mehr gebn.
Da oane liegt im Kranknhaus und dat so gern wos doa,
da ander, der is oarbatsschei und gschdunga bis afs Boa.
Da oane sitzt im Gfängnis drin und hod goa ned vui do,
Da ander sitzt am Bildschirm, schaut kloane Kinder o.
De oane, de is dick und fett und buit se no wos ein,
de ander is voa Hungern dirr und mecht no schlanker sei.
Und oane schwört eahm ewig Treue, dauert nur oan Dog,
a andre springt von oana Bruck, weil er sie goa ned mog,
A jeda schreit und jammert und an jedn gehts so schlecht,
weil koana in seinm Lebn kriagt, wos er am Liabstn mecht.
Und oiwei is der neba dir, der mehr kriagt in seinm Lebn.
Da Herrgott, der is ungerecht, sonst dat er dia mehr gebn.
A jeda ...
Übersetzung:
Jeder schreit und jammert
Der ein rammt dir das Messer rein, unverhofft und hiterrücks,
der andere bringt seinen Mund nicht auf - und macht keinen Mucks.
Der eine sitzt auf seinem Geld und gibt keinen Pfennig her,
der andere sitzt am Straßenrand und hätte auch gerne viel mehr.
Die eine läuft auf Krücken und die andere läuft davon,
und eine hätte gerne Kinder, hat aber keinen Mann.
Eine andere hat einen Luxuskörper, dafür muss man zahlen,
die andere wünsch ihr die Pest an den Hals, die soll der Teufel holen.
Jeder schreit und jammert und jeden geht es so schlecht,
weil keiner in seinem Leben bekommt, was er am liebsten möchte.
Und immer ist der neben dir, der mehr in seinem Leben bekommt.
Der Hergott ist ungerecht, sonst würde er dir mehr geben.
Der eine liegt im Krankenhaus und würde so gerne etwas machen,
der andere ist arbeitsscheu und stinkig bis auf die Knochen.
Der eine sitzt im Gefängnis und hat gar nicht viel angestellt,
der andere sitzt am Bildschirm und schaut kleine Kinder an.
Die eine, die ist dick und fett und bildet sich noch etwas ein,
die andere ist vom Hungern dürr und möchte noch schlanker sein.
Und eine schwört ihm ewige Treue, dauert nur einen Tag,
eine andere springt von einer Brücke, weil er sie überhaupt nicht mag.
Jeder schreit und jammert und jeden geht es so schlecht,
weil keiner in seinem Leben bekommt, was er am liebsten möchte.
Und immer ist der neben dir, der mehr in seinem Leben bekommt.
Der Hergott ist ungerecht, sonst würde er dir mehr geben.
Jeder schreit ...
