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Text, Musik, Gesang/Kimondra
Wie kann man sich als Mensch gegen Gewalt, Manipulation, politische Mißstände und andere Ungerechtigkeiten wehren?
Was nützt das demonstrieren?
Was wäre andererseits, wenn dies keiner mehr täte, weil das Ziel unendlich weit scheint?
Was bringt es, auf Verständnis zu hoffen und auf Entgegenkommen, wenn die Fronten verhärtet und die Gleise zu Abstellgleisen geworden sind?
Was bliebe ohne diese Hoffnung, dass sich etwas ändert?
Mit diesem Lied möchte ich aussagen, dass der Mensch nicht alles schlucken kann, dass er manchmal schreien muss, um nicht vor Wut oder Verzweiflung zu platzen. Mein Ventil sind die Worte, die ich singe.
Meine Hoffnung ist die, dass es zu einem besseren zwischenmenschlichen Verständnis kommt und ich lasse mich motivieren durch einen starken Wunsch nach Gerechtigkeit.
Es wäre naiv zu glauben, die Welt verändern zu können durch lautes Klagen.
Dennoch glaube ich an die Wirkung von Worten, Bildern und Musik.
Wie kann man sich als Mensch gegen Gewalt, Manipulation, politische Mißstände und andere Ungerechtigkeiten wehren?
Was nützt das demonstrieren?
Was wäre andererseits, wenn dies keiner mehr täte, weil das Ziel unendlich weit scheint?
Was bringt es, auf Verständnis zu hoffen und auf Entgegenkommen, wenn die Fronten verhärtet und die Gleise zu Abstellgleisen geworden sind?
Was bliebe ohne diese Hoffnung, dass sich etwas ändert?
Mit diesem Lied möchte ich aussagen, dass der Mensch nicht alles schlucken kann, dass er manchmal schreien muss, um nicht vor Wut oder Verzweiflung zu platzen. Mein Ventil sind die Worte, die ich singe.
Meine Hoffnung ist die, dass es zu einem besseren zwischenmenschlichen Verständnis kommt und ich lasse mich motivieren durch einen starken Wunsch nach Gerechtigkeit.
Es wäre naiv zu glauben, die Welt verändern zu können durch lautes Klagen.
Dennoch glaube ich an die Wirkung von Worten, Bildern und Musik.
Muss das sein?
Durch meinen Krankenkassenbeitrag bin ich blank.
Ich stehe krank vor meiner Bank.
Im Portemonnaie – nee – nee kein Geld mehr für Kamillentee,
ich bin seit langem magenkrank.
Die Politiker haben mich umgepolt,
fühl als Raucherin mich stark verkohlt.
Meine Lunge ächzt – ich trinke Hustensaft auf ex.
Was hab ich noch vom Leben außer geilem Sex?
(Selbst dabei hat mich ein Lover mal versohlt).
Die Gesellschaft ist gesellig – doch ich nicht.
Ich zieh „viel lieber“ immer wieder vor Gericht.
Hab keine Zeit für Partys, keine Zeit,
es ist nur kurze Zeit, die mir zum ficken bleibt,
denn durch die Darmerkrankung bin ich nicht oft dicht.
In meinem Leben gibt es kaum noch ein Tabu;
seit Kindheit bin ich taub, mein rechtes Ohr ist zu.
Was soll ich sagen? Mensch sein, das ist unmenschlich,
da sitzen fette Maden bei den Toten mit am Tisch.
Die armen Leute tragen ausgefranste Schuh…
Zukunft, Zukunft, Zukunft, Zukunft, bleib mir fern!
Weit von dieser Welt erleuchtet mir mein Stern.
Was ich heute seh, tut meinen Augen weh:
jeder hat nur sich – und sich im andern gern.
Steckt´s mir rein, rein, rein
in mein klein – klein – klein – kleines Gehirn.
Poli - tik – tik –tik gibt keinen Kik, Kik, Kik,
sie muss verwirrn.
Eines Tages gehe ich aus Deutschland fort.
Es gibt sicher auf der Welt noch einen Ort,
an dem ich glücklich bin und unbeschwert.
Hier läuft schon lange etwas vollkommen verkehrt:
Kopfbelastung durch Behörden, das ist kein gesunder Sport!
Unsere Kritik ändert nicht die Politik,
es ist zum schrein.
Und manch einer kriegt – nicht nur für den Augenblick -
einen Schock und wird zum Menschenhasserschwein.
Muss das sein, sein, sein? Muss das sein, sein, sein?
Ich denke schon:
manchmal muss man schrein, sonst pisst man sich ans eigne Bein
- und da hat man selber nichts davon.
Durch meinen Krankenkassenbeitrag bin ich blank.
Ich stehe krank vor meiner Bank.
Im Portemonnaie – nee – nee kein Geld mehr für Kamillentee,
ich bin seit langem magenkrank.
Die Politiker haben mich umgepolt,
fühl als Raucherin mich stark verkohlt.
Meine Lunge ächzt – ich trinke Hustensaft auf ex.
Was hab ich noch vom Leben außer geilem Sex?
(Selbst dabei hat mich ein Lover mal versohlt).
Die Gesellschaft ist gesellig – doch ich nicht.
Ich zieh „viel lieber“ immer wieder vor Gericht.
Hab keine Zeit für Partys, keine Zeit,
es ist nur kurze Zeit, die mir zum ficken bleibt,
denn durch die Darmerkrankung bin ich nicht oft dicht.
In meinem Leben gibt es kaum noch ein Tabu;
seit Kindheit bin ich taub, mein rechtes Ohr ist zu.
Was soll ich sagen? Mensch sein, das ist unmenschlich,
da sitzen fette Maden bei den Toten mit am Tisch.
Die armen Leute tragen ausgefranste Schuh…
Zukunft, Zukunft, Zukunft, Zukunft, bleib mir fern!
Weit von dieser Welt erleuchtet mir mein Stern.
Was ich heute seh, tut meinen Augen weh:
jeder hat nur sich – und sich im andern gern.
Steckt´s mir rein, rein, rein
in mein klein – klein – klein – kleines Gehirn.
Poli - tik – tik –tik gibt keinen Kik, Kik, Kik,
sie muss verwirrn.
Eines Tages gehe ich aus Deutschland fort.
Es gibt sicher auf der Welt noch einen Ort,
an dem ich glücklich bin und unbeschwert.
Hier läuft schon lange etwas vollkommen verkehrt:
Kopfbelastung durch Behörden, das ist kein gesunder Sport!
Unsere Kritik ändert nicht die Politik,
es ist zum schrein.
Und manch einer kriegt – nicht nur für den Augenblick -
einen Schock und wird zum Menschenhasserschwein.
Muss das sein, sein, sein? Muss das sein, sein, sein?
Ich denke schon:
manchmal muss man schrein, sonst pisst man sich ans eigne Bein
- und da hat man selber nichts davon.
