Da mein Leben nicht spannend ist, eine Fabel:
An einem sonnigen Frühlingstag, an dem die Vögel zwitscherten, da saß der Waschbär in dem ruhig gelegenen Wald, trank seinen Kamillentee und genoss die Stille. Doch auf einmal erschien des Waschbären Nachbar, der Hase Karotti. Sein Gemüt suchte die Hektik, sein Verstand eine Taschenlampe und seine Füße ersehnten ein Ziel. "Woher diese Eile, woher dieser Stress?", fragte der Waschbär und saß im Geäst. Doch der Hase mit flammenden Augen sah den Waschbären an, vorwurfsvoll, und sprach noch mit zittriger Stimme: "Waschbär, oh Waschbär, mein Freund, mein Lieber! Die Lamp' und Hos' ich suchen muss, für meinen Weg nach Takatus."
Der Waschbär klug und ohne Zögern: "Eile, ja eile, doch achte auf dich! Eile mit Weile, das rate ich!"
Am nächsten Morgen, ganz gelassen, der Waschbär musste Wasser lassen. So traf er am Ufer des Flusses, oh Grauen, oh Schreck, den Hasen auf dem Totenbett! Und wusste nun, er musste sagen: Hektik, die bracht' dem Hasen Schaden.

Selbst verfasst. In einer Unterrichtsstunde, nun ja. Das erklärt diesen unsauberen Schreibstil.