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Interview: Pete Hutchinson, Boutique-Schallplatten-Hersteller Electric Recording Company

Schwarzes Gold?
Interview: Pete Hutchinson, Boutique-Schallplatten-Hersteller Electric Recording Company

Dass Schallplatten-Liebhaber bereit sind, für begehrte Stücke aus der Vergangenheit tief in die Tasche zu greifen, ist nicht neu. Der Brite Pete Hutchinson will gesuchte Originale mit den damaligen Mitteln neu auflegen: Mit seiner Electric Recording Company produziert er begehrte Klassik- und Jazz-Editionen aus der „Vinyl-Gründerzeit“ der 1950er bis 1960er. Im Gegensatz zu üblichen Nachpressungen und Neuauflagen hat er sich dazu der damaligen Schneidetechnik bemächtigt. Nur Röhrentechnik und echtes Mono können in seinen Augen unmittelbare, unersetzbare Klangerlebnisse schaffen, erzählt er – etwas, das modernen Produktionen versagt bleibe.

Von Nicolay Ketterer

Unter Schallplattenliebhabern sind gerade die Erstauflagen besonders begehrt, spätere Pressungen sind weniger gefragt – meist aus Prinzip, allerdings durchaus auch aufgrund klanglicher Änderungen: Bedingt durch das Erstellen einer neuen Vorlage zum Pressen, eines neuen Lackschnitts, wurden die Aufnahmen für spätere Auflagen jedes Mal neu gemastert. Manche stören sich dabei am Technologiewechsel, der bei der Schallplattenherstellung Einzug gehalten hat. Der Klangunterschied hänge mit dem Wechsel von Röhren- auf Transistor- und später auf Digitaltechnik beim Vinylschnitt zusammen, erklärt Pete Hutchinson. Der Brite, Inhaber der Electric Recording Company, wirkt indes nicht wie ein audiophiler Esoteriker, sondern wie jemand, der seinen Ansatz – den technischen Purismus der frühen Vinyl-Tage – mit der Konsequenz eines „Nerds“ neu aufzurollen versucht.
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von  Professional audio am 24.04.2015
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