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Parser Rhy am 17.04.25 um 16:01Der Metal-Konzerte-Kurzkritik-Blog / Band: The Warning (Folge 25)
Achtung: Dieser Beitrag beruht auf subjektiver Sichtweise, Vorlieben und VorurteilenThe Warning (again)
Location: Palladium, Köln 15.04.2025
WOW! WOW! WOW! Nicht Maiden, Priest oder Metallica habe ich gehört, sondern die Zukunft des Metal: 'The Warning'!
¿Quién carajo es* 'The Warning'?
3 Schwestern aus Mexiko: Daniela (Gitarre, Gesang, Keyboard), Paulina (Schlagzeug, Gesang, Keyboard) und Alejandra (5 Saiten(!) Bass, Gesang, Keyboard). 2014 haben sie als erste Video-Veröffentlichung ein Cover von Enter Sandman** herausgebracht, da war die älteste 14, die jüngste 10 Jahre alt. 26 Millionen Aufrufe des Videos sprechen eine eindeutige Sprache: da kommt was Großes.
Hervorheben möchte ich Paulina, die nicht nur ein Wahnsinnsschlagzeug spielt, sondern Schlagzeug lebt. Und nicht nur die Backgroundsvocals singt, sondern ihre eignen Gesangsstücke*** hat.
Und endlich, endlich, mit den 'The Warning' kehren die Riffs wieder zurück: gute Riffs brennen sich unauslöschlich in die Headbanger-Birne ein. Denk an „Smoke on the Water“ und sofort hörst du den Riff oder sag einfach den wahrscheinlich ältesten und bekanntesten Riff der Welt: Dada-da-daaaa!
Riffs sind das Herzstück des Metal und so fangen viele ihrer Stücke mit einem Riff an. Oft zunächst nur vorgetragen von dem Bass, tief und antreibend, dazu kommt das Schlagzeug und dann erst Gesang und anschließend die Leadgitarre. Der viel zu kleine Saal (Kapazität: 4000) tobte und kam aus dem Headbangen, Mitklatschen und Singen nicht mehr heraus.
Mit 'The Warning' hat neue – junge und weiblichere – Generation die Bühnen betreten, die zeigen wird wo der Hammer hängt: Metal never dies!
* Who the fuck is
** https://youtu.be/1boUYB9LFJY
*** https://youtu.be/EzA3SWkeYd8


