Blog
Parser Rhy am 06.08.24 um 18:48Der Metal-Konzerte-Kurzkritik-Blog / Band: Scorpions (Folge 14)
Achtung: Dieser Beitrag beruht auf subjektiver Sichtweise, Vorlieben und VorurteilenScorpions
Location: Wacken 31.08.2024
Publikum: (fast) alle die da waren waren da
Scorpions sind nicht Metal. Punkt.
Und ich mag die Scorpions nicht. Ich mag Klaus Meine nicht. Ich mag seinen Gesang nicht. Und auch seine Mütze nicht. Ich mag kein Pfeifen in der Musik. Ich mag Hannover nicht. Und wahrscheinlich mag ich ganz Niedersachsen nicht. Und ich mag „Wind of Change“ auch nicht. So, jetzt ist es raus und alle werden mich hassen.
Da die Scorpions nicht Metal sind, sind sie meiner Meinung nach als Headliner am Samstagabend t-o-t-a-l überbewertet. Aber was weiß ich denn schon.
Wenn ich mal meine Vorurteile bei Seite lasse muss ich feststellen, dass die Fans vor der Bühne bis nach Fehmarn gestanden und gefeiert haben. Mehr geht einfach nicht, also alles richtig gemacht.
Was das Musikalische angeht, da halte ich besser meine Klappe, da kann ich eh nur in die Nesseln setzen. Deswegen und stattdessen das Ergebnis einer kleinen Umfrage nach dem Auftritt. Ergebnis 9 zu 1 gegen die Scorpions. Der einzige, der sie gut fand hatte sie vorher noch nie gehört und war froh sie jetzt mal live gesehen zu haben.
Die anderen 9 waren derbe enttäuscht. Ein etwas älterer Fan war richtig sauer, dass die Idole seiner Jugend sich selbst so zerlegt und alle seine Erinnerungen zerstört haben. Wie auch er bin ich nach dem dritten Lied gegangen, man muss sich nicht alles antun, auch nicht wegen des Namens.
Okay, Klaus Meine ist über 70, hat gesundheitliche Probleme, ja, aber muss man dann sich wirklich noch auf die Bühne schleppen, am Mikrofonständer festhalten um sich selbst zu demontieren?
PS.: Und ich hasse auch die Platte, die ich mal von ihnen gekauft habe.
Nächste Folge:
Black Sabbitch


