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Parser Rhy

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Parser Rhy am 11.06.24 um 11:16

Der Metal-Konzerte-Kurzkritik-Blog / Location: Amphitheater Gelsenkirchen (Folge 10)

Achtung: Dieser Beitrag beruht auf subjektiver Sichtweise, Vorlieben und Vorurteilen

Amphitheater Gelsenkirchen
Kapazität: 6.100

Lange habe ich gedacht, dass die Stadt eigentlich Schalke heißt, aber Gelsenkirchen gibt es wirklich Okay, das war jetzt ein ziemlich alter Kalauer und wenn´s mal um Bielefeld geht habe ich noch einen.

Das Amphitheater liegt etwas abseits im Nordsternpark direkt am Rhein-Herne-Kanal, eine wirklich tolle Lage inmitten von Natur. Die runde Bühne ragt zum Teil in den Kanal hinein, davor öffnet sich das Halbrund des anlässlich der Bundesgartenschau 1997 gebauten Amphitheaters. Von jedem Standpunkt aus breitet sich vor einem eine sagenhafte Kulisse aus: die Bühne, der Kanal, das Parkgelände. Mit dem Auto gut zu erreichen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch … eigentlich. Der Bus steht im Stau der Fahrzeuge, die auf den Parkplatz wollen, so dass man besser vorher aussteigt und den Rest zu Fuß zurücklegt. Auch reicht am Ende des Konzertes ein einziger Bus alle halbe Stunde definitiv nicht um die Besuchermenge zu bewältigen. Da muss Gelsenkirchen dringend nachbessern.
Schon die Römer wussten um die Vorteile eines Halbrunds: Akustik und Sicht sind vom jedem Platz einfach hervorragend. Allerdings ist nur Bühne mit einem Zeltdach überspannt, die Zuschauerränge nicht. Bei gutem Wetter so eine absolut Top-Location und die könnte mit etwas Arbeit an der Infrastruktur (Catering, Gardarobe, ÖPNV-Anbindung) zu einem echten Geheimtipp – nicht nur für Metalbands – werden.

Nächste Folge:
Leaves´ Eyes

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