Wow das verdient wirklich Aufmerksamkeit! Sehr eigenwillig und Avantgarde! Gelungene Interpretation von Klassik!
Geschlossene Augen, Kopfhörer auf und eintauchen ...
die Phantasie lässt Bilder im Kopf entstehen, möchte das Gehörte visualisieren. Eine tragende Rolle kommt hier sicher dem Klavier zu, das große Teile des Stückes bestreitet, immer mal wieder gegenüber dem Orchester dominiert, und in einem kompletten Soloteil um 0:45 eine gezielte Spannung aufbaut, um zum schwierigen Auftritt des Saxophons überzuleiten. Schwierig deshalb, da ganz im Vordergrund stehend, jeder vermeintliche
Misston unüberhörbar wäre. So scheinen sich auch dessen erste Töne quasi erst einmal improvisierend heranzutasten (so der Eindruck), um sich letztendlich dennoch ins Gesamtbild passend einzufügen. Dies wohl in ähnlicher Weise wie die E-Gitt von Blackmoore in APRIL einen Kontrast zum klassischen Orchester darstellt und dabei trotzdem Harmonien entstehen können.
Die ab 3:00 einsetzenden Keyboardtöne haben mir einen gewissen "Flute-mäßigen" Heimorgelcharacter (aber das kann ja so gewollt sein - und der Künstler hat schließlich das letzte Wort).
Insgesamt ein sehr komplexes und nicht alltägliches Gesamtwerk, dem man gerne 5***** geben möchte.
Hut ab !
die Phantasie lässt Bilder im Kopf entstehen, möchte das Gehörte visualisieren. Eine tragende Rolle kommt hier sicher dem Klavier zu, das große Teile des Stückes bestreitet, immer mal wieder gegenüber dem Orchester dominiert, und in einem kompletten Soloteil um 0:45 eine gezielte Spannung aufbaut, um zum schwierigen Auftritt des Saxophons überzuleiten. Schwierig deshalb, da ganz im Vordergrund stehend, jeder vermeintliche
Misston unüberhörbar wäre. So scheinen sich auch dessen erste Töne quasi erst einmal improvisierend heranzutasten (so der Eindruck), um sich letztendlich dennoch ins Gesamtbild passend einzufügen. Dies wohl in ähnlicher Weise wie die E-Gitt von Blackmoore in APRIL einen Kontrast zum klassischen Orchester darstellt und dabei trotzdem Harmonien entstehen können.
Die ab 3:00 einsetzenden Keyboardtöne haben mir einen gewissen "Flute-mäßigen" Heimorgelcharacter (aber das kann ja so gewollt sein - und der Künstler hat schließlich das letzte Wort).
Insgesamt ein sehr komplexes und nicht alltägliches Gesamtwerk, dem man gerne 5***** geben möchte.
Hut ab !
Toller Klavierpart. gefällt mir sehr gut. Die Bläser stören die Harmonie, aber das ist wohl beabsichtigt. Insgesamt gefällts mir sehr gut. Gute Harmonien.
UNWILLKOMMEN fühle ich mich nicht in dieser Klanglandschaft, sie lädt mich stattdessen ein, mehr hören zu wollen.......
........... faszinierende Vielfalt, die du in deinem musikalischen Schaffen lieferst Clemens!
........... faszinierende Vielfalt, die du in deinem musikalischen Schaffen lieferst Clemens!
... es beginnt wie ein Gemälde, das langsam in die Hintergründe abzieht und zur Kulisse eines Theaters wird. Auf die Bühne tritt unvermittelt ein quicklebendiger Gast, den so niemand erwartet hat (Sax). Es treibt sein eigenes Spiel. Das Publikum ist anfangs etwas betreten, doch dann ... nur noch fasziniert.
Nach dem beschaulich-konträren Abend wissen die meisten immer noch nicht, wie ihnen gerade geschehen ist. Manche stehen unter Schock, andere sind wie betäubt, einige suchen nach erklärenden Worten, ich bedanke mich für diese wegweisende Anregung mit einer tiefen Verbeugung.
Nach dem beschaulich-konträren Abend wissen die meisten immer noch nicht, wie ihnen gerade geschehen ist. Manche stehen unter Schock, andere sind wie betäubt, einige suchen nach erklärenden Worten, ich bedanke mich für diese wegweisende Anregung mit einer tiefen Verbeugung.
na my Lord, ich glaube du sagtest mal, würdest hans zimmer nicht kennen. der macht nichts anderes. klingt ausgewogen, wobei ich den saxteil nicht als opening anerkenne. da müsste mehr passieren. steicher empfinde ich als genial. ich liebe die dramatik.
gruß
Frank
gruß
Frank






