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XLK
März 2010
XLK
gut  
krasse Nummer, die das Menzel-Gemälde in seiner Tiefe und Düsternis plastisch abbildet. Hier hört man jedes einzelne Schwungrad sich drehen, spürt den Rhythmus der den Arbeitern von der Machine aufgezwungen wird, riecht die Esse und fühlt die sengende Hitze, die sich - ausgedrückt in der stetig steigenden Lautstärke - im Laufe des Arbeitstages in Unerträgliche steigert. Einzig der Schluss will sich nicht so recht ins Gesamtbild einfügen. Er lässt das Stück nach meinem Dafürhalten zu halbherzig abbrechen, hätte es eher so richtig abrupt aus voller Lautstärke abreißen lassen müssen. Dennoch insgesamt eine sehr gelungene Umsetzung der bedrückenden Stimmung des Bildes.

Grüße
XeLK
Psychohonder
Mai 2010
Psychohonder
herausragend  
Die Qualen, das Ausgeliefertsein, Machtlosigkeit, spürbare Ohnmacht, Verzweiflung, all das wird spürbar, fast schon greifbar. Ohne das Bild, das dich inspiriert hat, zu kennen, ist eines vor mir entstanden. Die Fähigkeit, konkrete Bilder beim Hörer entstehen zu lassen, begeistert mich immer wieder.
Schöne Grüße Nobi
delle
Mai 2010
delle
herausragend  
Würde zu Panagias "Zeit" gut passen!
Ziemlich aufregend der Track!
Macht mich "kirre"!
Puh! Ein Glück! Hätte beinahe `ne Herzattacke bekommen!
GEIL!
Nochma höan!
LG, Delle
Art Lip
März 2010
Art Lip
herausragend  
Ligeti paßt, der Ravel auch.
Dieser Track ist so wie meine derzeitige Stimmung :)
Der Schluß hätte mehr Knackigkeit verdient - einen Drumakzent statt der etwas zerfasernd ausklingenden Instrumente - wohl ein MidiProblem, daß Dir nicht auffiel ?
Im Prinzip ist das aber tendenziell kleinliche Mäkelkei an einem winzigen Detail.
Guter Track.
amateurbedarf
März 2010
amateurbedarf
Text-Bewertung  
ab 1:50 ensteht ein meditativer eindruck, der wirklich gut rüberkommt.
hier kann noch viel geschehen im geschehen.

also erstmal textbewertung, weil eben noch nicht fertig.

gruß

Frank
NewMinutes
März 2010
NewMinutes
gut  
Ich hätte mir vielleicht doch eine Art Einstieg gewünscht, z.B. ein lang gezogenes Fade-In. So aber ist man gleich mitten im Bild, auf einem bereits hohen Niveau an Aktvität, die sich dann in gemessenen Schritten noch weiter steigert. Der mechanische Vorgang des Walzens wird geradezu physisch erlebbar, ebenso die Schwere des Materials, die Hitze, die ganze Anstrengung. Man darf gespannt sein auf die weitere Bearbeitung, die Art der Dynamisierung und ihre Wirkung.