BEKS

BEKS


Noch niemals war ein Junge so gut, und so frisch, wie Brut
Ich brüt seit Geburt, und guck im Blut…“


BEKS, das steht für Bitte Eine Kleine Spende | vielleicht aber auch für einen 23 jährigen Jungen der in Kiew (Ukraine) geboren ist, jedoch seit Kindesalter in Stuttgart lebt.

„Rap ist Scheiße“

Als er 2 Pacs „California Love“ auf Bravo-TV sieht, fängt Beks an sich für Rap-Musik zu interessieren. Er beginnt schließlich zwischen 2000 und 2001 seine eigenen Texte zu schreiben und aufzunehmen | wahrscheinlich weil Rap grad in Mode kam und er kein Außenseiter sein wollte.

„Ich wars von Anfang an – bevor der Andrang kam
Hab ich gerappt und produziert ohne Standard Kram“


Ein Jahr später fing er an eigene Beats zu produzieren | einfach weil er zu faul war auf die Instrumental-Downloads seines damals 14.4 K Modems zu warten.

„Alle von euch dürfen mit mir reisen
Ihr seid willkommen und es dürfen auch alle dabei sein
Und alle dabei bleiben – das ist keine Mühe
Ich geb’ mein Leben und es bringt andere Leben zum Blühen“


Auf Grund dieser Entwicklung rief Beks 2001 „LirycRecords“ ins Leben - eine Art Marke die für seine Veröffentlichungen und Projekte mit anderen steht | eigentlich fand er es aber nur cool jedem zu erzählen, dass er eine eigene Firma hat.

„Wer bist du? - Laffy Liryc“

2002 erscheint die LaffyLiryc EP | der Siegeszug um die Welt beginnt und Beks ist von nun an auch als Laff Liryc bekannt – über die Bedeutung des Namens wird bis heute gestritten.

„Ich denke was ich denke ist verdenkend auf das Denken
Ein klägliches Verschenken der bedenkenden Talente“


Ende 2003 kommt das Mixtape „Kurz Und Knapp“ und der Erfolg wird immer größer | bzw. ist das Mixtape ein Gratisdownload und wohl daher so beliebt.

„Manch einer kommt zu mir und erstellt mir dann ein Zeugnis
Erzählt mir was vom Ghetto und meint dann es erfreut mich
Sprech ich denn nicht deutlich? Versteht ihr denn mein Deutsch nicht
Bin doch der undeutscheste Deutsche der am besten euer Deutsch spricht“


2004 kommt mit „Beks And The City“ das erste Album von Beks und mit ihm auch seine erste Goldene | zumindest träumt er davon.
Der Album-Track „Some Say“ schafft es als einziger deutscher Beitrag auf das Aftermathmusic-Mixtape und bringt Beks den internationalen Durchbruch | sein Feature-Partner kommt nämlich aus New York.

„Ich bin der Kevin Kuranyi – und ich lächele immer
Ich bin Stuttgarts Kuranyi und ich wechsele nimmer“


Ende desselben Jahres wird die Promo-EP „Freibrief Zum Austoben“ in Netz gestellt | das Konzept geht erneut auf – umsonst bedeutet eben garantierten Erfolg.
Der aus der EP bekannte „Kuranyi Freestyle“ bekomm Radio- und Presseerwähnungen und wird offizieller Song eines offiziellen Fanclubs des besten Vereins der Welt | alle dachten nämlich Kevin hätte ihn selbst aufgenommen.

„So jung, talentiert – das sagt jeder
Reimen ist anscheinend so leicht, doch Sprachfehler
Verderben vielen den Spaß und, ich lach später
Darüber so wie übern Typ in Lack/Leder“


2005 schreibt Beks den Titelsong zum Film „No Plomblem“ | dieser kommt jedoch nie in die Kinos, da Steven Spielberg lieber an Indiana Jones 4 arbeitet.
Im gleichen Jahr hat Beks nur noch Zeit für den 10-minütigen „Vershook“ | die restliche Zeit verbringt er damit Lehrer zu bestechen um sein Abitur zu bestehen.

„Wie Alvin von den Chipmunks – der arrogante Blickfang
Der eine der so nerven kann wien überreizter Dickdarm“


„Der 2. Vershook“ beschert Deutschland 2006 ein Sommermärchen und Beks releast im Herbst des besagten Jahres seine zweite Solo-LP „Le Born Beks“ und bekommt dafür Platin | wieder nur im Traum.
„Tanz Für Mich“ wird ein Radio-Hit | bis zu seiner Zensur – danach müssen die anderen Songs der LP herhalten.

„Liegt wohl am pop|rap“

2008 kommt Beks von über 1200 Teilnehmern als einziger Rap-Act ins Finale des John Lennon Talent Awards | sein Rap wird als „Rap, aber doch kein Rap“ bezeichnet…na dann.
Beks drittes Album „pop|rap“ erscheint am 18.Juli | Pock Pock Bwa.

© www.bekside.com


Single: Weinender Clown

Weinender Clown

www.bekside.com
www.myspace.com/affliryc
01.
Empfehlung der Redaktion am 27.03.2010

Hörzeit 00:06:52
02.

Hörzeit 00:02:40
03.

Hörzeit 00:02:50

Aufrufe  7118