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Die wichtigsten Schritte zu einem Plattenvertrag

Die Einstellung

120 prozentiger Einsatz
Den Erfolg "atmen". Der Erfolg ist das Ziel!

Niemals aufgeben! Die eigene Überzeugung von sich muss vorhanden sein!


Fragen beantworten zur Musikqualität

Würdet Ihr eure Musik im Plattenladen kaufen?
Bin ich echt oder imitiere ich etwas?
Ist meine Musik gut, ist Sie einzigartig?
Könntet Ihr eure Musik im Radio hören, ohne ein Scheissgefühl dabei zu haben?
Ist die Musik im Qualitätsvergleich mit professionellen Gruppen (in etwa) konkurrenzfähig?


Bist Du soweit?

Ist mir Musik so wichtig, dass ich nichts anderes tun will?
Bin ich hart genug und kann Enttäuschungen immer wieder verkraften?
Bin ich kreativ genug und habe genug Ideen, für immer wieder neue Songs?
Kann ich andere von mir und meiner Musik überzeugen?
Ist mir klar, dass ich nicht nur meine Musik an die Plattenfirma verkaufe?


Das Vorgehen planen

Setzen Sie sich ein Ziel. (Wieviele Konzerte diese Jahr, die erste Demo-CD usw.)
Entwickeln Sie eine Vorgehensstrategie um dieses Ziel zu erreichen. (An welchen Events kann ich auftreten? In welchem Tonstudio kann ich wann aufnehmen?)

Bringen Sie sich ins Gespräch. (Website, Konzerte, Events, Wettbewerbe usw.)


Knüpfen Sie Kontakte zu wichtigen Leuten im Musikbusiness (z.B. an Livekonzerten, an Veranstaltungen, über Produzenten, durch Bekannte, übers Internet, durch Tonstudios usw.)

Überlegen Sie sich was Sie tun, wenn alles klappt und Sie wirklich einen Plattenvertrag bekommen.


Die Demo-CD

Die Demo-CD sollte über eine gute Musikqualität verfügen. LoFi Aufnahmen im Übungskeller haben eine geringe Chance auf Erfolg!

Für die Aufnahme sollte man einen Produzenten ( Bandmitglied auch möglich) bestimmen oder verpflichten. Dieser kann aus dem vorhandenen Songmaterial (z.B. durch ein durchsichtigeres Arrangement) mehr herausholen.

An den A&R Manager sollte eine CD verschickt werden, da nicht jeder A&R Manager ein DAT-Gerät zur Verfügung hat. Der beste Titel am Anfang. (Hierzu auch Freunde befragen) Maximal drei Titel einsenden.


Was gehört ins Infopacket?

Persönliches Anschreiben
Das persönliche Anschreiben muss an den A&R Manager gerichtet sein, z.B. mit Vermerk: bezugnehmend auf das Telephongespräch vom......
An die A&R-Abteilung adressiert hat keine Chance! Das Anschreiben sollte kurz sein.


Eine Infomappe beilegen mit Band/Artistbiographie
Kurz, knapp, alles wichtige, pfiffig, informativ und übersichtlich, klare Fakten und Gliederung ohne Schnickschnack, keine Hobbys angeben.
Keine Sprüche wie "schon zahlreiche Gigs gespielt" oder "reiche Bühnenerfahrung"
Ins Info gehören ein Beschrieb der Musik und Referenzen, (z.B. Vorprogramm einer bekannten Band oder Auftritt an einem bekannten Festival). Wenn man keine wirklichen Referenzen hat, schreibt man auch keine rein! Schlecht: "Auftritte im Vorprogramm von Nochniegehört"
Ins Infopacket gehören eine Biographie, Zeitungsausschnitte und Bandfotos.

Inhalt des Begleitbriefes
Im Begleitbrief sollte man erwähnen, wie man sich die Zusammenarbeit vorstellt und warum Sie gerade diese Firma anschreiben.

Band/Artistfotos
müssen gut sein, möglichst von einem Profi aufgenommen.
Keine "grimmiger-als-ich-kann-niemand-dreinschauen" Fotos!


Was muss noch beachtet werden?

Das Demo- Paket muss optisch sehr professionell daher kommen (originell, kreativ, auffällig)


Name der Band, die Songtitel und die Kontaktadresse gehören auf die CD-Hülle und CD, Info und Foto!

Bandinfo nicht per E-Mail senden!

Der Umschlag muss richtig frankiert sein.


Persönliches Vorsprechen

Viele Deals werden nicht über einen unpersönlichen Demo-Versand, sondern über persönliche Kontakte von Produzenten, Verlegern oder Managern abgeschlossen. Grundsätzlich ist es das beste, wenn Sie jemanden für Ihre Musik begeistern können, der die Label-Leute kennt und persönlich bei Ihnen vorsprechen kann. Ist keine solche Person vorhanden, versuchen Sie wenigstens (allerdings ohne sich allzu grosse Illusionen zu machen), einen persönlichen Termin bei einem A&R Manager zu erhalten.


Richtige Auswahl der Labels

Kleines Label einem Major Label vorziehen (Vorteil direkte Verbindungen, mehr Vertrauen, mehr Image)
Richtige Labels aussuchen (Gitarren-Rock nicht an Techno Label senden!)

Schreiben Sie nicht wahllos alle Labels an, sondern überlegen Sie sich vorher, wer an Ihrer Musik interessiert sein könnte, sonst verzetteln Sie sich nur unnötig und verlieren wertvolle Energie und Zeit.


Das Telefon mit dem A & R Manager

Vorausgehend sollte man telephonischen Kontakt mit dem A&R Manager des Labels aufnehmen und ihm mitteilen, er werde morgen das Infopaket Ihrer Band erhalten. Hat man keinen Namen vom A&R Manager, verlangt man ihn beim Sekretariat.


Nachfragen

Falls man keine Antwort erhält, kann man nach ca. zwei bis drei Wochen konkret nach dem eingeschickten Demo beim A&R Manager nachfragen. Wenn euer Demo noch nicht angehört wurde, nachfragen wann man sich wieder melden kann.

Zeigt ein A&R Interesse an euren Songs, gibt es noch lange keinen Plattenvertrag. In aller
Regel werden zunächst weitere Songs angefordert und Auftritte besucht. Dieser Prozess kann
sich über mehrere Monate hinziehen.


Anwalt kontaktieren

Hat man vom Label das Angebot erhalten, einen Plattenvertrag zu unterschreiben, sollte man diesen vor der Unterschrift von einem fachkundigen Anwalt überprüfen lassen. Einzelne unstimmige Vertragspunkte können so noch zu euren Vorteilen korrigiert werden.

Plattenvertrag unterschreiben ........


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