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Harmonielehre

Ziel dieses Workshops: Hier lernst Du, wie man Bässe, Stringsakkorde, Nebenmelos und ähnliches arrangiert, so dass sie harmonisch zur Hauptmelo sind. Es ist eigentlich nicht schwer, da ein ziemlich simples System dahinter steckt. Im ersten Workshop hast du schon die Grundbegriffe der klassischen Harmonielehre kennengelernt. Jetzt sollst du lernen wie du die Harmonielehre anwendest. Rein theoretisch ist es möglich, alles in C-Dur zu arrangieren, denn transponiert sind Fis-Dur oder Des-Dur nichts anderes als C-Dur. Daher werde ich alles der leichten Verständlichkeit halber für C-Dur erklären. Erstmal nochmal eine Übersicht über die Tonarten:

Kreuztonleitern

0 #

1 #

2 #

3 #

4 #

5 #

6 #

Grundton (Tonika)

C

G

D

A

E

H

Fis

Subdominante

F

C

G

D

A

E

H

Dominante

G

D

A

E

H

Fis

Cis

Moll-Parallele zur Grundtonart

a

e

h

fis

c

gis

dis

B-Tonleitern

0 b

1 b

2 b

3 b

4 b

5 b

6 b

Grundton

C

F

B

Es

As

Des

Ges

Subdominante

F

B

Es

As

Des

Ges

Ces

Dominante

G

C

F

B

Es

As

Des

Moll-Parallele zur Grundtonart

a

d

g

c

f

b

es

In erster Linie sind immer die Tonarten in der Vertikale massgeblich für die Entstehung von Melodien und Anhängsel. Das heißt, es ist naheliegend, dass man z.B. für C-Dur Akkordkombinationen aus F-Dur, G-Dur und a-Moll verwendet. Man kann aber auch die Mollparallelen der Subdominante und der Dominante verwenden. Bei C-Dur gehören zu F-Dur d-Moll (D F A) und zu G-Dur e-Moll (E G H). Die Akkordtöne von C-Dur (C E G), F-Dur (F A C) und G-Dur (G H D) umfassen alle Töne einmal, die die C-Dur-Tonleiter beinhaltet (und das C zweimal). Die Molltonarten sind nur noch eine weitere Möglichkeit, Variationen reinzubringen. Damit entsteht für jeden Ton in der Melodie eine zugehörige Tonlage. Das soll nicht heißen, dass man bei jeder Tonveränderungen die Tonlage verändern soll, sondern dass man immer die Tonlage nimmt, die am Anfang des Taktes verwendet wird (oder ggf. alle zwei Takte). Die Rolle des Basses ist es normalerweise, den Hauptton der Tonart zu spielen, aber das kann man auch variieren. Die Stringsakkorde z.B. haben die Aufgabe, die Tonarten zu komplettieren bzw. auszufüllen. Vielen Dank an Johannes, Neighborhood Connection

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