Anna Astronaut

Anna Astronaut


Meine Geschichte zur Musik

Ich habe ca. 2004 angefangen, meine schon immer dagewesene Vorliebe für Musik, Synthesizer, Technik.. näher kennenzulernen. Ich wollte tiefer in die Musik eingehen, alles von Grund auf kennenlernen. Wie ein Lied aus einer Band heraus entsteht, wusste ich schon. Man hat ein "Hardware"-Instrument, und spielt damit. Aber das Interessante für mich war ja, daß es möglich ist, alle Töne, Takte, Melodien, Instrumente, Geräusche SELBST zu setzen. Auf die Millisekunde genau könnte ich entscheiden, wo was hinkommt...und mir so mein Lied aufbauen. DAS wollte ich.

Schulzeit. Kein Geld. Nicht Belesen in Sachen Sounddesign / Musikproduktion. Also das angeblich beste, günstigste Programm aus dem MediaMarkt zu Weihnachten wünschen xD Da war es!
+++ Music Maker +++ Damit habe ich mich selbst und meine Art Musik zu machen erstmal kennengelernt! Das war sehr interessant sag ich euch... dabei kamen 2-3 Hammer Dinger raus, ich war der Meinung, mehr ging nicht. Das war am Rande aller Möglichkeiten, ich habe das beste daraus gemacht (wurde mir sogar bestätigt). Ich kam also sehr schnell an die Grenzen dieses Programmes (das ist keine Schwierigkeit), ich wollte viel viel mehr.
Also habe ich den ein oder anderen Audio-Produktions-Kurs mitgemacht, um mehr zu erfahren. War auch nicht schlecht, aber in 2 Tagen....hätte ich viel mehr lernen wollen. Ein paar Freaks waren dabei, die zwischen der Entscheidung Ihres Lebens standen, ob sie denn jetzt die SAE-Schule besuchen sollen oder nicht. Man man man..

1 Jahr später das günstigste Cubase angeschafft.. War gut! Hab es kaum benutzt. Ich kam nicht weiter, wo denn jetzt die Instrumente herbekommen? In Music Maker war doch alles so einfach. Außerdem habe ich den Dongle in Norwegen verloren, ja. Also...wieder Zeit vergangen, in der ich dazulernte, aber nicht dazu kam, direkt auszuprobieren. Ein ewiger Weg irgendwie..
Dann habe ich fast ein Jahr unregelmäßig in einem Soundstudio mitgeholfen. Das fing an mit CDs brennen/vervielfältigen (so eine geile Maschine!), CD Cover, Booklet einlegen etc. Durfte auch selber aufgenommene Kinderlieder (das war so süß!) mastern und bouncen. War bei Tonstudio-Aufnahmen (auch außerhalb, Schulchor etc) dabei. Ein Traum ging in Erfüllung! Ich konnte mehrmals die Woche Knöpfe drehen, und jedesmal passierte etwas anderes dabei xD Dieses berühmte "OKAY" (Daumen hoch) geben, mit dem Kopf nicken dazu, durch die Glasscheibe... Wie im Film! Ab dieser Zeit wusste ich: ICH WILL MUSIK MACHEN und zwar richtig!

Vor einem Jahr gings aufwärts, ich bekam meinen iMAC (beruflich bedingt). Ein Mac! Genau wie er im Tonstudio war. Blos konnte ich mir nicht wie dort, ProTools dazu anschaffen. Aber dann sah ich, was ist denn das? GarageBand?! Hört sich gut an. Also angeguckt und: Das wars! Völlig ausreichend für meine Bedürfnisse. Okay, bis dahin hatte ich auch ein paar gute free-softwaresynths bekommen ABER wieder einfach nicht ausreichend für meinen hohen Anspruch! Gespart und ZickZack NI Massive angeschafft. Massive...ist mein Schätzchen. Massive ist wie der Name schon sagt..... Der Umgang damit JA ..nicht immer einfach, herausfordernd. Bin der Meinung, man bekommt alles aus dem Teil, was man sich nur vorstellen kann.
Dazu meine mittlerweile guten Monitore (wurde ja Zeit?), die Yamaha HS50. Ein besseres Interface...sowie mein Technics (Midi) Keyboard.
Das ist alles, was ich jemals wollte! Oh nicht zu vergessen, mein Stylophone, auch wenn das durch Aufnahmeproblematiken *G* noch nicht zum Einsatz kam.
Bisher reicht es aus, aber ich weiß, das ist ein ewig langer Weg, der eigentlich NIE zu Ende ist. Man entwickelt sich mit seiner eigenen Musik, und sie entwickelt sich mit dir selbst. Und das ist gut so!

UPDATE, August 2010:

gut so...? JAWOLL! Ich merke, ich komme weiter, lerne immer mehr dazu (danke auch an youtube-Tutorial-Videos ;)), habe viele Bücher und Internetseiten durchforstet.
Ich kann nun immer mehr meine Intentionen schneller und meiner Ansicht nach besser umsetzen, ich komm langsam in Fahrt und weiß, wohin ich will.
Mit meinem T-Bone Mikro bin ich auch gut dabei, dies habe ich zu Weihnachten bekommen, habe noch ein weiteres von einem Freund geschenkt bekommen, was ich aber noch nicht probiert habe.
Und vor ca. einem Jahr hat mir aus dem NICHTS ein Mensch einfach mal so Logic Studio geschenkt. Dieses Programm kommt auch endlich meinen wirklich hohen Selbst-Ansprüchen entgegen. In GarageBand war wie gesagt meine Grenze schnell erreicht, die Möglichkeiten dafür sowieso. Ich kam nicht weiter, aber jetzt!? Jetzt sehr ich noch viele Möglichkeiten nach vorne und freue mich aufs Ausprobieren!

Ich freue mich über Feedback, Kritik und nette Kontakte.


Diskografie

01.
4:13 Min
03.
4:09 Min
04.
3:43 Min
05.
Ohne Alles
Synthie-Pop - Juni 2011
4:20 Min
06.
Vorwärts
Dark Wave - Februar 2011
4:10 Min
07.
Tack Tick
Synthie-Pop - Januar 2011
4:00 Min
08.
Kein Regen
Dark Wave - August 2010
3:58 Min
09.
3:53 Min
10.
Vorhang auf
Dark Wave - März 2010
3:30 Min
11.
3:31 Min
Aufrufe 16610 mal aufgerufen
Hörzeit 571:41:33 Stunden angehört    Klicks 38704 mal angehört


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