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Kompakttest Best Service Club Revolution Vol. 1

Kompakttest Best Service Club Revolution Vol. 1

Kompakttest Best Service Club Revolution Vol. 1

Oliver Schmitt programmiert in seinem Studio (www.sound-of-revolution.com) Patches und Samples für Synthesizer und virtuelle Instrumente. Jetzt wagt er sich an seine erste Sample-CD heran. Bestimmt nicht aus Langeweile, sondern weil er mit der Qualität vieler handelsüblicher Libraries unzufrieden war. „Oft beinhalten sie nur Loops, die aus bereits fertigen Produktionen gerippt wurden, ohne sie großartig weiter zu bearbeiten“, erklärt er uns. Besonders sogenannte Kick-Free-Loops, Samples, in denen die Bass-Drum-Sounds fehlen, seien häufig einfach per Low-Cut-Filter beschnitten und nicht neu und damit ohne Kick produziert. Dadurch fehle klanglich weit mehr als gewünscht, denn auch die Mitten und Höhen eines Bass-Drum-Sounds seien weiterhin im Sample enthalten. „Auf ähnliche Art erstellte Effekt-Sounds haben außerdem das Problem, dass sie häufig verhallt oder bereits mit Delays belegt sind“ erklärt Schmitt und fügt an: „Ein Loop, der so entstanden ist, kann von Produzenten für professionelle Produktionen kaum verwendet werden.“

Hier kommt dann der vierte Textblock, der für alle Besucher zu lesen sein soll. Dieser Textblock ist der Teaser zum Artikel.

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Alle Drum-Loops sind mit 140 bpm produziert, wodurch die Main-Loops im Originaltempo allesamt kraftvoll rattern, als ginge es in jeder Sekunde darum, die Club-Besucher zum Tanzen und Aufschreien zu bringen. Es finden sich schmatzende Elektro-Grooves und knackige Breakbeats, mal mit Effekten und viel Räumlichkeit, mal ohne, mal mit Scratches, mal nüchtern und direkt. Wir testen die Loops in Ableton Live, schmeißen Haupt-Beats an und ergänzen sie mit den No-Kick- und Experimental-Samples und verlieren uns im Handumdrehen in einer Elektro-Live-Performance. Spannend wird es, als wir auch andere Tempi wählen. Schnell ist klar, die Library eignet sich besonders wegen der kreativen Kick-Free-Loops auch für Down-Beat – moderne Pop- und Trip-Hop-Produktionen. Zudem hat Schmitt seiner Library eine Vielzahl an Einzelsounds (Bassdrum, Snare, Hi-Hat, Cymbals, Shaker, Toms, Rimshots, Claps und Percussions) spendiert, um auch individuelle Beats zu komponieren. Die Acid- und Effekt-Samples bieten alles, was zur Verfeinerung von Elektro- und Dance-Produktionen erforderlich ist: Es gibt schräge Lead-Sounds, die sich erbarmungslos in den Gehörgang fräsen, knarzend und herrlich synthetisch, sowie flächige Atmos und Synth-Sounds. Komplett wird die Library durch zahlreiche Bass-Sounds, die von angezerrt knorrig bis zum runden Subbass ohne Attack reichen, sowie sogenannten Cuttet-Sounds und -Vocals, die sich für abgehackte Breaks eignen.

Alles in allem bietet Club Revolution Vol. 1 ein in sich abgestimmtes Set an Klang-Material, dass sich besonders in Elektro-Clubs und auf Techno- oder Trance-Partys wiederfinden wird. Kritiker würden die Library vielleicht als eine etwas einseitige Angelegenheit bezeichnen. Freunde der elektronischen Klangproduktion hingegen, freuen sich über sehr gut klingende, moderne Samples und Sounds, die auch genreübergreifend durchaus interessant sind.


von  Professional audio am 26.03.2009
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