Electro  Magazin

Auf der Suche nach insbesondere türkischen DJs.

Vorgestellt: Slem Cut


Vom Kindheitstraum zur Realität!

Hinter Slem Cut verbirgt sich der 1986 in Wuppertal geborene Selami.

Schon als Kind liebte er es, zu singen und verschiedene Künstler nachzuahmen. Später, als er seinen eigenen Stil entwickelt hatte, begann er dann eigene Songs zu schreiben. Diese bewahrte er auf - mit dem Traum, all seine Lieder irgendwann einmal zu veröffentlichen.

Mit 17 zog er von zu Hause aus und lebte für mehrere Jahre in Düsseldorf. Die Hoffnung, dort neue Musiker kennen zu lernen, rückte aber zunächst in den Hintergrund. Um seine Zukunft abzusichern, begann Selami eine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie. Mit Fleiß und Zielstrebigkeit gelang nach der Ausbildung schnell der berufliche Aufstieg und die musikalischen Ziele wurden als unerfüllter Kindheitstraum verdrängt.

Irgendwann kam Selami zu der Erkenntnis, dass die Karriereleiter ihm nicht alles bedeutete und besann sich auf sein damaliges Ziel, nämlich andere Menschen mit Musik zu berühren und zu unterhalten. Er begriff, dass es nicht nur ein Kindheitstraum war. 

Heute ist Selami wieder mit Herzblut bei der Musik. 

Da er in Düsseldorf seinem Ziel nicht näher kam und sich keine Kontakte zu anderen Künstlern ergaben, zog Selami kurzerhand nach Köln - in der Hoffnung, hier andere Künstler kennenzulernen - zum Lernen aber auch zur Inspiration.

Über einen Bekannten lernte er den Gelbling Marco Mono kennen, mit ihm zusammen nahm er den Song YASAK auf, welcher sich gut in den Electro-Charts auf MyOwnMusic platzierte. Mit Hilfe dieses Songs kamen weitere Kontakte zustande und Selami konnte ein komplettes Album über 12 Songs fertig stellen.

Eine Demo CD mit mehreren Songs aus diesem Album ging dann an diverse Plattenlabels in der Türkei, von denen es auch einige Rückmeldungen gab. Unter anderem meldete sich Raks Müzik. Raks - das Label von dem Selami doch schon immer geträumt hatte, da in den 90ern all seine Idole dort unter Vertrag waren. Nach einigen Telefonaten mit einem RAKS-Manager gab es ein Treffen in Deutschland und Selami unterschrieb seinen Plattenvertrag.

Nach 2-jähriger Arbeit mit diversen Künstlern hat Slem Cut 2013 über das Label Raks und Sony Music in der Türkei das Elektro-Pop Album YASAK (zu deutsch: 'verboten') veröffentlicht. Dieses Album ist bei diversen Musikläden und Download-Shops erhältlich. YASAK ist einfach eine Party Platte, die jedoch viel Abwechslung bietet. Teilweise ziemlich experimentell und mit doppeldeutigen, grenzwertigen Lyrics, die jedoch nie über die Stränge schlagen.

Trotz der Veröffentlichung sieht sich Selami noch immer in der Entwicklung, die seiner Meinung nach auch nie abgeschlossen sein wird. Bei der Produktion des Albums hat er viel gelernt und möchte in seinen nächsten Projekten darauf aufbauen, sein Wissen und seine Fähigkeiten erweitern.

In der Türkei ist der musikalische Start geglückt. Im türkischen Fernsehen läuft bereits der erste Videoclip. Nun möchte Slem Cut auch in Deutschland bekannter werden, zumal er sein Album hauptsächlich mit deutschen Musiker-Kollegen produziert hat. Bei Funkhaus Europa gab es durch ein einstündiges Interview bereits die Gelegenheit dazu.

Die nächsten Ziele:
Live-Auftritte, Interviews, weitere Videoclips, ein zweites Album.

Selami ist ständig auf der Suche nach weiteren Künstlern, auch um sein zweites Album zu produzieren. Ein weiteres, besonderes Augenmerk legt er auf türkische DJs, die gern mit ihm in Kontakt treten können.

Sein besonderer Dank gilt an dieser Stelle all den Künstlern, die ihm die Aufnahme seines ersten Albums ermöglicht haben:

Arrangement: Marco Liersch alias Marco Mono / Marco Mono Mix and Mastering
Vocal Engineer: Nadim Kabel alias Fancy Fork / Fachwerk Studios 
Vocal Coach: Katharina Morfa
Guitar: Daniel Schmeichel
Beats: Uli Knoche
Vocals: Serhat Toraman alias SJ, Katharina Morfa, Fancy Fork, Marco Mono
Fotos & Clip: Sebastian Meisel alias Rapide, Apostel, Mohammed, Frank
Maske: Lena 
Tänzerinnen Clip: Eva Christin, Nicole
Remix: Frank Schneider alias Realtime Project

 

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In eigener Sache:


von  Synchronic Beat am 20.09.2013
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