Magazin

Mastering mit Cubase

Rolander/Casino Babel

by Rolander

Beiträge zum Thema „Audio Mastering“ im Internet gibt es in Hülle und Fülle, manche sind herausragend, andere gut bis brauchbar, aber leider nicht wenige zeugen von mangelndem Wissen, mangelnder praktischer Erfahrung und wenig didaktischer Qualität. Ich glaube nicht, dass ich dieses Thema besser erklären kann als die Besten, aber ich habe von Ihnen gelernt.

Ich mache seit Anfang der 80er Homerecording, zunächst analog mit Multitrack-Tape-Recordern, seit der Jahrtausendwende mit PC und Software. Inzwischen habe ich 14 Alben verschiedener Musiker und Bands aufgenommen und produziert, insgesamt waren es weit über 200 Songs.

Vor der Jahrtausendwende war ich freier Autor bei der Zeitschrift Keyboards und habe in den 90ern das „Homerecording Handbuch“ verfasst, das in mehreren überarbeiteten Neuauflagen erschienen ist.

Mit Mastering beschäftige ich mich seit etwa 10 Jahren. Ich sehe mich aber als reinen Amateur, mastere nicht für Kunden und grundsätzlich unentgeltlich. Dabei arbeite ich nur mit Musik, die ich gut finde und an der ich beteiligt bin, sei es als Musiker oder Produzent. Es war und ist immer noch ein Lerning by Doing Prozess. Ich habe dabei viele Fehler gemacht, die ich nun durch die gesammelte Erfahrung und das, was ich durch Tutorials, Bücher und Video-Workshops von Mastering-Profis gelernt habe, vermeiden kann. Die aus diesem Lernprozess gewonnenen Erkenntnisse möchte ich in diesem Video-Tutorial mit Euch teilen.

Noch weiter in die Tiefe geht mein kostenloses dreiteiliges >>E-Book, das Ihr frei herunterladen könnt. Ich würde Euch dringend empfehlen, es parallel zu diesem Video-Workshop zu lesen.

Wie schon aus dem Titel ersichtlich, beschreibe ich wie man mit der DAW-Software Cubase, aktuell in der Version 7.5, mastern kann. Wenn Ihr mit einer anderen Software arbeitet, könnt Ihr dennoch davon profitieren, denn die Grundlagen sind natürlich allgemeingültig und viele Arbeitsschritte übertragbar.

Übrigens: Falls Euch das immer gleiche Intro der Videos irgendwann auf die Nerven geht, könnt Ihr es überspringen, indem Ihr im Video auf „skip intro“ klickt.


Video 1

In dieser Einleitung geht es darum, was Mastering eigentlich bedeutet, wie es sich vom Mixen unterscheidet, und welche Bearbeitungsschritte es umfasst. Zum Schluss gebe ich noch einen Überblick über die Themen der kommenden Videos.

Video 2

Hier geht es um die technischen Voraussetzungen für gutes Mastering. Wir gehen auf das Aufnehmen und das Mixen ein. Das richtige Aufnahmeformat und der korrekte Aufnahmepegel werden ebenso besprochen wie Regeln für die Pegel beim Abmischen und das Format, in dem Ihr die fertigen Mixes am besten exportiert.

Video 3

Thema dieses Videos ist das Abhören beim Mastern. Welche Boxen sind geeignet? Kann ich auch einen Kopfhörer verwenden? Welche Einflüsse hat die Raumakustik? Wie kann ich diese vermeiden oder mindern? Wie stelle ich die Boxen korrekt auf? Bei welcher Abhörlautstärke soll ich mastern?

Video 4

Ein trockenes, doch leider unumgängliches Thema: Pegel und ihre Messung. Welche Arten von Pegel gibt es? Was bedeuten RMS und Peak? Wofür braucht man denn diese vielen Skalen im Meterbereich von Cubase 7.x? Was sind Crest-Faktor und Dynamic Range? Was ist das K-System von Bob Katz und wie setzt man das beim Mastern ein?

Bitte überspringt dieses Video nicht, auch wenn Ihr glaubt, über all das bereits Bescheid zu wissen. Ich wette, 90% von Euch werden merken, dass sie einiges davon noch nicht wussten!

Video 5

Und weiter geht es mit Pegel-Fragen. Ist man eigentlich vor Clipping sicher, wenn man den Output auf 0 dB oder knapp darunter begrenzt? Was sind „Interleaved Sample Peaks“? Was ist der „True Peak Pegel“? Was ist ein Brickwall-Limiter? Auf welchen Pegel soll man den Ausgang begrenzen, wenn man solche Interleaved Sample Verzerrungen vermeiden will?

Video 6

Ein aktuelles Thema beim Mastering: neue Verfahren zur Loudness-Messung und seltsame Vorschriften (?) oder Empfehlungen zur Loudness-Normalisierung. Was ist Loudness eigentlich? Wie misst man sie? Wie interpretiert man die angezeigten Werte? Warum ist Loudness-Normalisierung sinnvoll, und welchen Loudness-Pegel soll man anstreben?

Neben dem Loudness-Meter von Cubase 7.5 stelle ich noch eine sehr preiswerte und exzellente Alternative vor, das ToneBoosters >>EBU-Loudness-Meter.

Video 7

Dieses Video ist einem einzigen Tool gewidmet: dem Frequenz-Anaylzer. Ich stelle den nach meiner Meinung besten Software Analyzer vor, den es bis heute gibt, den >>Voxengo SPAN.

Und das Schönste ist: er ist auch noch kostenlos. So ein mächtiges Tool hat viele Einstellungsmöglichkeiten, und man muss sich damit auseinandersetzen, um die Anzeige richtig zu interpretieren.

 

Video 8

Der EQ ist eines der wichtigsten Werkzeuge beim Mastering. Welche Aufgaben muss er erfüllen? Welche Anforderungen muss man an einen Mastering-EQ stellen? Das erfahrt Ihr in diesem Video. Wir schauen uns die mit Cubase mitgelieferten EQs an und prüfen, welche man im Mastering einsetzen kann.

Außerdem stelle ich Euch zwei sehr gute Alternativen von anderen Firmen vor, die sich jeder leisten kann.

MEqualizer von Melda Productions:

>>Klick

Dieser EQ kommt in einem riesigen Plug_in-Bundle und ist kostenlos!

Dazu dieses >>Video

 

ToneBoosters Equalizer: im ToneBossters Essential Bundle:

>>Klick

Das Bundle enthält 8 Plug-Ins und kostet nur 24,95 €


von  Redaktion am 24.10.2014
Aufrufe  3923


antares
antares Oktober 2014
Wow!

Grosses Dankeschön!

Heart Gets You
Heart Gets You Oktober 2014
Bin gern noch einmal zu Deiner Vorlesung gekommen (pdf incl). Didaktisch makellos. Und selbt, wenn man fast alles schon zu kennen meint, ist das eine perfekte Gelegenheit, sein Wissen aufzufrischen.